Transparenz
So rechnet Firmenplan
Firmenplan ist ein Planungswerkzeug für Selbstständige und kleine Unternehmen. Die Rechner verwenden feste Rechenwege und versionierte Rechengrundlagen. Gleiche Eingaben führen bei gleichem Rechenstand zum gleichen Ergebnis.
Rechner mit Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen – Was bleibt mir, Stundensatz, Umsatzziel und Mitarbeiterkosten – verwenden die hinterlegten Grundlagen des Jahres 2026. Die übrigen betriebswirtschaftlichen Rechner arbeiten unabhängig von einem Steuerjahr; jahresbezogen sind dort nur die Feiertage bei den abrechenbaren Stunden und die Basiszinssätze bei den Verzugszinsen. Alle Rechner bilden bewusst definierte Fälle ab und ersetzen keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Sozialversicherungsberatung.
Vom Umsatz zu „privat verfügbar“
Beim Rechner für Selbstständige beginnt die Berechnung mit deinem Jahresumsatz. Davon werden deine angegebenen Betriebsausgaben abgezogen. Das Ergebnis ist dein Gewinn.
Auf Basis dieses Gewinns werden im unterstützten Modell zunächst Kranken- und Pflegeversicherung berücksichtigt. Die steuerlich abzugsfähigen Beiträge fließen anschließend in die Ermittlung des für Firmenplan maßgeblichen zu versteuernden Einkommens ein.
Darauf berechnet Firmenplan die Einkommensteuer und – soweit für deinen Fall relevant – Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Bei gewerblicher Tätigkeit wird außerdem die im Modell berücksichtigte Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer einbezogen.
Der Planungswert „privat verfügbar“ ergibt sich anschließend aus:
- Gewinn
- − Einkommensteuer nach berücksichtigter Gewerbesteueranrechnung
- − Solidaritätszuschlag
- − Kirchensteuer
- − Gewerbesteuer
- − Krankenversicherung
- − Pflegeversicherung
„Privat verfügbar“ ist kein gesetzlich definierter Nettobegriff. Private Lebenshaltungskosten, Sparen, Kredittilgungen, Rücklagen oder freiwillige Altersvorsorge werden davon nicht automatisch abgezogen.
Was bleibt mir als Selbstständiger?
Einkommensteuer
Firmenplan verwendet für 2026 den Einkommensteuertarif nach § 32a EStG für die Einzelveranlagung.
Das Modell ermittelt dafür ein vereinfachtes zu versteuerndes Einkommen. Berücksichtigt werden innerhalb des unterstützten Falls die dafür vorgesehenen abzugsfähigen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie der im Modell hinterlegte Sonderausgaben-Pauschbetrag.
Weitere Einkünfte, zusätzliche Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, Verlustverrechnung, Progressionsvorbehalt und weitere besondere steuerliche Sachverhalte sind nicht Bestandteil dieses Rechenwegs.
Die dafür verwendeten Tarifwerte und Rechtsgrundlagen dokumentieren wir unter Quellen.
Kranken- und Pflegeversicherung
Für freiwillig gesetzlich Versicherte berücksichtigt Firmenplan den gewählten Krankenversicherungs-Beitragssatz, den Zusatzbeitrag sowie die geltenden Mindest- und Höchstgrenzen der Beitragsbemessung. Kranken- und Pflegeversicherung verwenden im Modell dieselbe Beitragsbemessungsgrenze.
In der Pflegeversicherung werden der Kinderlosenzuschlag und die im Modell vorgesehenen Abschläge für berücksichtigungsfähige Kinder einbezogen. Diese Angaben betreffen die Pflegeversicherung. Steuerliche Auswirkungen von Kindern werden dadurch nicht automatisch berücksichtigt.
Bei privater Kranken- und Pflegeversicherung berechnet Firmenplan keinen individuellen Versicherungstarif. Die Beiträge und die steuerlich abzugsfähigen Beträge stammen in diesem Fall aus deinen Eingaben.
Gewerbesteuer
Bei einer gewerblichen Tätigkeit berücksichtigt Firmenplan den Gewerbesteuer-Freibetrag, die Steuermesszahl und den von dir angegebenen Hebesatz der Gemeinde.
Die im Modell vorgesehene Anrechnung nach § 35 EStG wird bei der Einkommensteuer berücksichtigt.
Hinzurechnungen, Kürzungen, mehrere Gewerbebetriebe und weitere besondere gewerbesteuerliche Sachverhalte sind nicht Teil dieses Modells.
Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer
Der Solidaritätszuschlag wird anhand der für 2026 hinterlegten Freigrenze und Milderungsregel berechnet.
Wenn du kirchensteuerpflichtig bist, berücksichtigt Firmenplan den für dein Bundesland hinterlegten Kirchensteuersatz. Die Berechnung verwendet die tarifliche Einkommensteuer als Bemessungsgrundlage; die Gewerbesteueranrechnung nach § 35 EStG vermindert diese Kirchensteuer-Bemessungsgrundlage im Firmenplan-Modell nicht.
Eine mögliche Kirchensteuer-Kappung sowie besondere Fälle wie besonderes Kirchgeld, unterjähriger Kirchenein- oder -austritt oder besondere Ehegattenkonstellationen werden nicht abgebildet.
Die konkreten Sätze und Rechtsgrundlagen stehen unter Quellen.
So berechnet Firmenplan deinen benötigten Stundensatz
Der Stundensatzrechner startet nicht bei einem vorgegebenen Marktpreis, sondern bei deinem gewünschten privat verfügbaren Einkommen.
Aus deinen Wochenstunden, Arbeitswochen und dem von dir festgelegten abrechenbaren Anteil ergibt sich die geplante Zahl abrechenbarer Stunden im Jahr. Firmenplan setzt dabei keine eigenen Annahmen für Urlaub, Feiertage, Krankheit oder eine „übliche“ Auslastung.
Für mögliche Stundensätze wird der daraus entstehende Jahresumsatz durch dieselbe Finanzberechnung geführt, die auch dem Rechner „Was bleibt mir als Selbstständiger?“ zugrunde liegt.
Ausgegeben wird der kleinste ganze Euro-Stundensatz im untersuchten Raster, bei dem dein gewünschter Planungswert erreicht wird. Das ist bewusst kein centgenaues Minimum.
Der Wert ist ein Netto-Rechnungsstundensatz pro abrechenbarer Stunde ohne Umsatzsteuer. Er ist keine Marktpreisempfehlung. Marktgängigkeit, Rücklagen, freiwillige Altersvorsorge, Investitionen oder zusätzliche Sicherheitspuffer werden nicht automatisch bewertet.
So rechnet der Umsatzzielrechner
Der Umsatzzielrechner geht vom gewünschten privat verfügbaren Einkommen pro Monat aus. Gerechnet wird mit dem entsprechenden Jahreswert (Monatswert × 12). Gesucht wird der Jahresumsatz, bei dem dieses Ziel erreicht wird.
Für jeden geprüften Umsatz läuft dieselbe Finanzberechnung wie im Rechner „Was bleibt mir als Selbstständiger?“ – mit deinen Ausgaben und denselben jahresbezogenen Steuer- und Beitragsgrundlagen. Firmenplan nutzt dafür keine Näherung über einen Durchschnitts- oder Grenzsteuersatz.
Die Suche läuft in ganzen Euro Jahresumsatz aufsteigend. Sie beginnt bei dem Umsatz, der deine Ausgaben plus das Ziel gerade deckt, weil weniger rechnerisch nie ausreichen kann. Ausgegeben wird der erste Umsatz, der das Ziel erreicht und für den das Modell ein belastbares Ergebnis liefert. Das ist eine Planungsgröße im Raster ganzer Euro, kein centgenauer Schwellenwert. Findet die Suche innerhalb ihrer technischen Grenze keinen solchen Umsatz, zeigt der Rechner keinen Wert.
Es gelten dieselben unterstützten Fälle und Grenzen wie im Rechner „Was bleibt mir?“. Alle Beträge sind netto ohne Umsatzsteuer.
So rechnet der Rechner Abrechenbare Stunden
Der Rechner ermittelt, wie viele Stunden im gewählten Planungsjahr voraussichtlich abrechenbar sind. Unterstützt werden die Planungsjahre 2026 und 2027.
- Kalendertage auf deinen gewählten regulären Arbeitstagen
- − gesetzliche Feiertage, die auf einen dieser Arbeitstage fallen
- − Urlaubstage − Ausfallpuffer
- = verfügbare Arbeitstage
- × Arbeitszeit pro Tag = verfügbare Arbeitszeit
- × abrechenbarer Anteil = abrechenbare Stunden
Feiertage stammen aus einer hinterlegten Liste je Planungsjahr und Bundesland; es wird nichts fortgeschrieben oder geschätzt. Regional begrenzte Feiertage zählen nur, wenn du sie für deinen Arbeitsort ausdrücklich bestätigst. Sonntage gelten nicht pauschal als Feiertag.
Urlaub, Ausfallpuffer und abrechenbarer Anteil sind deine Planungsannahmen; Firmenplan gibt dafür keine Standardwerte vor. Zwischenschritte werden nicht gerundet. Abrechenbare Stunden werden genauso berechnet wie im Stundensatzrechner. Bleiben nach Urlaub und Puffer keine Arbeitstage übrig, entsteht kein Ergebnis. Der Rechner enthält keine Umsatz-, Steuer- oder Urlaubsanspruchsberechnung.
So berechnet Firmenplan Arbeitgeberkosten
Der Mitarbeiterkosten-Rechner betrachtet eine reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im unterstützten 2026-Modell. Unterstützt wird ein Bruttogehalt von mehr als 2.000 € im Monat; Minijobs und den Übergangsbereich bildet der Rechner nicht ab.
Ausgangspunkt ist das monatliche Bruttogehalt. Hinzu kommen die Arbeitgeberanteile zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie U1, U2, Insolvenzgeldumlage und ein Planungswert für die gesetzliche Unfallversicherung.
Die monatlichen Arbeitgeberkosten werden für die Jahresplanung auf zwölf volle Beschäftigungsmonate fortgeschrieben.
Einige Werte sind gesetzlich festgelegt, andere hängen von Krankenkasse oder Unternehmen ab. Deshalb trennt Firmenplan gesetzliche Parameter von Planungsannahmen. Zusatzbeitrag, U1, U2 und Unfallversicherung können als entsprechende Planungswerte in die Berechnung eingehen.
Insbesondere für die Unfallversicherung gibt es keinen einheitlichen Satz für alle Unternehmen. Der tatsächliche Beitrag hängt unter anderem von der zuständigen Berufsgenossenschaft und der betrieblichen Einordnung ab.
Der Rechner bildet keine vollständigen Personalkosten ab. Kosten für Arbeitsplatz, Hardware, Software, Recruiting, Weiterbildung, Reisen oder freiwillige Zusatzleistungen sind nicht automatisch enthalten. Ebenso berechnet dieser Rechner weder Arbeitnehmer-Netto noch Lohnsteuer.
So rechnet die Projektkalkulation
Die Projektkalkulation stellt den Aufwand eines konkreten Projekts einem optional geplanten Angebotspreis gegenüber. Alle Beträge sind netto ohne Umsatzsteuer; Steuern und Beiträge werden nicht berechnet.
Kalkulationsbasis
- Eigene Arbeitszeit = Summe der geplanten Tätigkeiten + Aufwandspuffer.
- Wert der eigenen Arbeit = eigene Arbeitszeit × Kalkulationssatz.
- Direkte Kosten werden mit ihrem tatsächlichen Betrag angesetzt, Fremdkosten zusätzlich mit dem von dir gewählten Aufschlag.
- Kalkulationsbasis = Wert der eigenen Arbeit + kalkulierte direkte Kosten.
Der Aufwandspuffer wirkt nur auf die eigene Arbeitszeit. Der Kalkulationssatz ist deine eigene Eingabe; er wird nicht aus dem Stundensatzrechner übernommen.
Vergleich mit dem Angebotspreis
Mit Angebotspreis zeigt der Rechner den Abstand zur Kalkulationsbasis in Euro und Prozent sowie einen rechnerischen Wert je kalkulierter eigener Stunde: Angebotspreis abzüglich der tatsächlichen direkten Kosten, geteilt durch die eigene Arbeitszeit einschließlich Puffer. Der Fremdkosten-Aufschlag ist ein Kalkulationswert und wird hier nicht als Kosten abgezogen.
Ein optionaler Rabatt verändert nur den simulierten Angebotspreis. Zusätzlich zeigt der Rechner, wie sich der Wert je Stunde bei 10 % und 20 % mehr eigener Arbeitszeit verändert. Beide Betrachtungen sind getrennt und werden nicht kombiniert.
Rundung
Puffer, Arbeitswert, Aufschläge, Rabatt und der Wert je Stunde werden jeweils kaufmännisch gerundet – Geldbeträge auf Cent, Zeiten auf eine sehr feine interne Zeiteinheit.
So rechnet die Handelskalkulation
Die Handelskalkulation bildet ein kostenbasiertes Kalkulationsschema für eingekaufte und weiterverkaufte Waren ab. Alle Beträge sind Nettobeträge und beziehen sich auf genau eine vom Nutzer gewählte Kalkulationseinheit. Umsatzsteuer, Bruttopreise, Verbraucher-Gesamtpreise und Grundpreise sind nicht Bestandteil dieses Rechenwegs.
Die Prozentsätze beziehen sich auf klar festgelegte Grundlagen:
- Der Lieferantenrabatt bezieht sich auf den Listeneinkaufspreis.
- Das Lieferantenskonto bezieht sich auf den Zieleinkaufspreis.
- Die Bezugskosten werden zum Bareinkaufspreis addiert.
- Der Handlungskostenzuschlag bezieht sich auf den Bezugspreis.
- Der Gewinnzuschlag bezieht sich auf die Selbstkosten.
Jede Geldstufe wird centgenau abgeschlossen; der gerundete Wert einer Stufe ist die Grundlage der nächsten Stufe. Es wird nicht mit unsichtbaren Teilcent-Werten durch die gesamte Kette gerechnet.
Kundenskonto und Kundenrabatt werden rückwärts kalkuliert. Firmenplan bestimmt dafür den kleinsten centgenauen Preis, bei dem nach dem Abzug des Nachlasses mindestens der vorher kalkulierte Preis verbleibt. Deshalb gehen die angezeigten Beträge exakt auf.
Das betriebswirtschaftliche Kalkulationsschema orientiert sich an IHK-Materialien. Die centgenaue Rundungs- und Minimalitätslogik ist die technische Rechenkonvention von Firmenplan. Konkrete Quellen stehen auf der Quellenseite.
Der Handlungskostenzuschlag und der Gewinnzuschlag stammen ausschließlich aus deiner Eingabe; Firmenplan ermittelt sie nicht automatisch und nennt keine Branchenwerte. Ein Gewinnzuschlag auf die Selbstkosten ist nicht dasselbe wie eine Marge vom Verkaufspreis. Das Ergebnis ist ein kostenbasierter Kalkulationswert und keine Preisempfehlung.
So rechnet der Schnellrechner Aufschlag & Marge
Der Schnellrechner rechnet ausschließlich zwischen vier Größen um: Kostenbasis, Netto-Verkaufspreis, Kalkulationszuschlag und Handelsspanne. Alle Beträge sind Nettobeträge; Umsatzsteuer wird nicht berechnet. Was die Kostenbasis enthält, bestimmt allein deine Eingabe.
Die beiden Prozentwerte haben unterschiedliche Bezugsgrößen:
- Absolute Differenz = Netto-Verkaufspreis − Kostenbasis.
- Kalkulationszuschlag (Aufschlag) = absolute Differenz / Kostenbasis.
- Handelsspanne = absolute Differenz / Netto-Verkaufspreis.
Deshalb entsprechen 25 % Aufschlag auf 100,00 € einem Verkaufspreis von 125,00 € und einer Handelsspanne von 20 %. Der Euro-Betrag ist derselbe, nur die Bezugsgröße unterscheidet sich. Firmenplan verwendet im Rechner den eindeutigen Begriff Handelsspanne, weil „Marge“ ohne Kontext mehrdeutig ist.
In der Richtung „Aufschlag vorgeben“ wird der Aufschlagbetrag kaufmännisch centgenau gerundet und zur Kostenbasis addiert. In der Richtung „Handelsspanne vorgeben“ ist das Ergebnis der kleinste ganzzahlige Cent-Verkaufspreis, bei dem die gewünschte Handelsspanne mindestens erreicht wird; deshalb kann die resultierende Handelsspanne minimal über der Zielangabe liegen. Eine Handelsspanne von 100 % oder mehr ist bei positiver Kostenbasis nicht erreichbar und wird abgelehnt.
Die kaufmännischen Definitionen orientieren sich an IHK-Materialien. Die centgenaue Rundungs- und Minimalitätslogik ist die technische Rechenkonvention von Firmenplan. Konkrete Quellen stehen auf der Quellenseite.
Die Differenz ist kein ausgewiesener Gewinn: weitere betriebliche Kosten können darin fehlen. Der Rechner nennt keine Branchenwerte und gibt keine Preisempfehlung.
So rechnet der Schnellrechner Rabatt
Der Schnellrechner wendet den Rabatt rein mathematisch auf den eingegebenen Ausgangspreis an und berechnet keine Umsatzsteuer. Welche kaufmännische oder rechtliche Rolle der Ausgangspreis hat, bestimmt allein deine Eingabe.
- Rabattbetrag = Ausgangspreis × Rabatt, kaufmännisch auf Cent gerundet.
- Preis nach Rabatt = Ausgangspreis − Rabattbetrag.
- Nötige Erhöhung zurück zum Ausgangspreis = Ausgangspreis − Preis nach Rabatt.
- Rückkehrquote = nötige Erhöhung / Preis nach Rabatt.
Der Rabattbetrag ist der kanonische Wert; der Preis nach Rabatt entsteht ausschließlich als Differenz. Dadurch gilt immer exakt: Preis nach Rabatt + Rabattbetrag = Ausgangspreis. Die Rückkehrquote wird aus diesen centgenauen Beträgen abgeleitet, nicht aus einer Näherungsformel.
Weil sich der Rabatt auf den Ausgangspreis bezieht, die nötige Erhöhung aber auf den niedrigeren Preis nach Rabatt, haben beide Angaben unterschiedliche Prozentwerte: 20 % Rabatt auf 100,00 € ergeben 80,00 €, und von 80,00 € zurück auf 100,00 € sind +25 % nötig. Ein Rabatt von 100 % ist ausgeschlossen, weil von 0,00 € keine endliche prozentuale Erhöhung zurückführt. Rundet der Preis nach Rabatt auf 0,00 €, weist Firmenplan die Rückkehrquote ausdrücklich als nicht berechenbar aus statt einen Wert zu erfinden.
Die centgenaue Rundung ist die technische Rechenkonvention von Firmenplan. Der Rechner sagt nichts über Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag oder nötigen Absatz aus und bestimmt keinen rechtlichen Vergleichs- oder Referenzpreis. Konkrete Quellen stehen auf der Quellenseite.
So rechnet der Schnellrechner Deckungsbeitrag
Der Schnellrechner betrachtet den Deckungsbeitrag einstufig und netto. Welche Kosten als variabel angesetzt werden, bestimmt ausschließlich deine Eingabe; Fixkosten, Umsatzsteuer und Gewinn sind nicht Teil der Rechnung.
- Deckungsbeitrag je Einheit = Netto-Verkaufspreis − variable Kosten je Einheit.
- Deckungsbeitragsquote = Deckungsbeitrag je Einheit ÷ Netto-Verkaufspreis × 100.
- Mit Menge: Gesamtumsatz = Preis × Menge; variable Gesamtkosten = variable Kosten × Menge; Gesamtdeckungsbeitrag = Gesamtumsatz − variable Gesamtkosten.
Technische Konvention von Firmenplan: Beträge sind ganze Cent, die Menge hat höchstens vier Nachkommastellen. Gesamtumsatz und variable Gesamtkosten werden jeweils kaufmännisch auf ganze Cent gerundet; der Gesamtdeckungsbeitrag ist exakt deren Differenz. Die Quote wird kaufmännisch gerundet, nicht auf 0 bis 100 % begrenzt und kann negativ sein. Bei einem Netto-Verkaufspreis von 0 € ist sie nicht berechenbar.
So rechnet der Schnellrechner Forderungsausfall
Der Schnellrechner setzt einen angenommenen Netto-Forderungsausfall als Zielgröße für einen neu zu erzeugenden Deckungsbeitrag an. Er zeigt keine Prognose und keinen vollständigen Schaden; Liquidität, Umsatzsteuer, Steuern, Mahn- oder Inkassokosten sowie rechtliche Fragen sind nicht Teil der Rechnung.
- Angenommener Forderungsausfall = offene Netto-Forderung × Ausfallanteil.
- Deckungsbeitrag = zusätzlicher Netto-Umsatz × Deckungsbeitragsquote.
- Rechnerisch erforderlicher zusätzlicher Netto-Umsatz = angenommener Forderungsausfall ÷ Deckungsbeitragsquote.
Technische Konvention von Firmenplan: Beträge sind ganze Cent. Der angenommene Forderungsausfall wird kaufmännisch auf ganze Cent gerundet. Der erforderliche Zusatzumsatz ist eine Mindestschwelle und wird auf den nächsten vollen Cent aufgerundet, damit sein rechnerischer Deckungsbeitrag den angenommenen Forderungsausfall mindestens erreicht. Die Deckungsbeitragsquote muss größer als 0 % und höchstens 100 % sein; bei einem angenommenen Forderungsausfall von 0 € ist kein zusätzlicher Umsatz erforderlich.
So rechnet der Schnellrechner Rabatt & Mehrabsatz
Der Schnellrechner vergleicht den Deckungsbeitrag je Einheit vor und nach einem Preisnachlass und leitet daraus ab, wie viel mehr Einheiten denselben gesamten Deckungsbeitrag ergäben. Er berechnet keine Umsatzsteuer und setzt voraus, dass Ausgangspreis und variable Kosten auf derselben Basis angegeben sind.
- Deckungsbeitrag vorher = Ausgangspreis − variable Kosten je Einheit.
- Rabattbetrag = Ausgangspreis × Rabatt, kaufmännisch auf Cent gerundet.
- Preis nach Rabatt = Ausgangspreis − Rabattbetrag.
- Deckungsbeitrag nachher = Preis nach Rabatt − variable Kosten je Einheit.
- Sind beide Deckungsbeiträge größer als 0: Mengenfaktor = Deckungsbeitrag vorher / Deckungsbeitrag nachher.
- Nötiger Mehrabsatz = Mengenfaktor − 1.
Der Rabattbetrag ist der kanonische Wert; der Preis nach Rabatt entsteht ausschließlich als Differenz, sodass immer exakt gilt: Preis nach Rabatt + Rabattbetrag = Ausgangspreis. Beide Deckungsbeiträge und der Mengenfaktor werden aus diesen centgenauen Beträgen abgeleitet. Diese Rundungs- und Ableitungskonvention ist die technische Rechenkonvention von Firmenplan, keine Vorgabe einer Institution.
Ist der Deckungsbeitrag je Einheit kleiner oder gleich 0, zeigt Firmenplan keinen Prozentwert, sondern benennt den Fall: Deckt der Ausgangspreis gerade die variablen Kosten, gibt es keinen positiven Ausgangsdeckungsbeitrag, für den ein Ausgleich berechenbar wäre. Liegen die variablen Kosten schon vor dem Rabatt über dem Ausgangspreis, entfällt die Grundlage der Rechnung ebenfalls. Beträgt der Deckungsbeitrag nach dem Rabatt genau 0,00 € oder ist er negativ, kann kein endlicher Mehrabsatz den bisherigen Gesamtdeckungsbeitrag wieder erreichen; Firmenplan weist das ausdrücklich aus statt eine sehr große Zahl zu erfinden.
Das Ergebnis ist ein rechnerischer Mehrabsatz unter festen Modellannahmen: unveränderte variable Kosten je Einheit, keine zusätzlichen Fixkosten, keine Kapazitätsgrenze, keine Mengenrabatte im Einkauf, keine zusätzlichen Vertriebskosten und derselbe rabattierte Preis für jede weitere Einheit. Es ist keine Nachfrageprognose. Der Deckungsbeitrag ist außerdem nicht dein Gewinn: er dient unter anderem dazu, Fixkosten zu decken. Konkrete Quellen stehen auf der Quellenseite.
So rechnet der Schnellrechner Preiserhöhung
Neuer Preis = bisheriger Preis × (1 + Erhöhung), kaufmännisch auf Cent gerundet. Damit derselbe Umsatz entsteht, reicht rechnerisch ein Absatz von 1 ÷ (1 + Erhöhung) der bisherigen Menge; der Rest ist der mögliche Absatzrückgang. Dieses Verhältnis wird aus dem Prozentsatz abgeleitet, nicht aus dem gerundeten Preis. Mit optionaler Menge zeigt der Rechner zusätzlich die benötigte Menge und den bisherigen Umsatz. Kosten, Gewinn und Kundenreaktionen werden nicht bewertet.
So rechnet der Schnellrechner Skonto
Der Rechner betrachtet Skonto aus Sicht des Zahlenden. Skontobetrag = Rechnungsbetrag × Skontosatz, kaufmännisch auf Cent; alle übrigen Beträge leiten sich daraus ab. Der Zeitvorteil ist die Differenz zwischen regulärem Zahlungsziel und Skontofrist. Für den Vergleich wird der Skontosatz linear auf 365 Tage hochgerechnet – eine vereinfachte Rechenkonvention, kein Effektivzins im bankrechtlichen Sinn.
Optional berechnet der Rechner die Finanzierungskosten der früheren Zahlung: gezahlter Betrag × Jahreszins × Tage ÷ 365, kaufmännisch auf Cent, und stellt sie der Skontoersparnis gegenüber.
So rechnet der Schnellrechner Zahlungsziel
Der Rechner bewertet aus Sicht des Rechnungsstellers, was die Dauer einer offenen Forderung kalkulatorisch kostet: Rechnungsbetrag × Jahreszins × Tage ÷ 365, für beide Zahlungsziele jeweils einmal kaufmännisch auf Cent gerundet. Die Differenz wird aus diesen beiden Werten gebildet. Das Ergebnis ist eine kalkulatorische Bewertung, keine Aussage über tatsächliche Finanzierungskosten, Zahlungsverzug oder Forderungsausfall.
So rechnet der Schnellrechner Einkaufspreisänderung
Ausgangswerte je Einheit sind der bisherige und der neue Einstandspreis sowie der bisherige Netto-Verkaufspreis. Rohertrag = Verkaufspreis − Einstandspreis, Handelsspanne = Rohertrag ÷ Verkaufspreis – jeweils bisher und beim neuen Einstandspreis zum unveränderten Verkaufspreis.
Zwei Rechenszenarien: Um den bisherigen Rohertrag in Euro zu erhalten, ist der Verkaufspreis neuer Einstandspreis + bisheriger Rohertrag (exakt). Um die bisherige Handelsspanne zu erhalten, ist es der kleinste Cent-Preis, bei dem diese Spanne mindestens erreicht wird. Dieses Szenario gibt es nur bei positiver bisheriger Spanne. Prozentwerte werden kaufmännisch gerundet. Es gibt keine Preisempfehlung und keine Absatz- oder Gewinnrechnung.
So rechnet der Schnellrechner Verzugszinsen
Der Rechner ermittelt gesetzliche Verzugszinsen auf eine offene Geldforderung für einen von dir angegebenen Verzugszeitraum. Ob und ab wann Verzug tatsächlich eingetreten ist, prüft er nicht.
Zinssätze
- Mit Verbraucherbeteiligung: Basiszinssatz + 5 Prozentpunkte (§ 288 Abs. 1 BGB).
- Entgeltforderung ohne Verbraucherbeteiligung: Basiszinssatz + 9 Prozentpunkte (§ 288 Abs. 2 BGB).
Verwendet werden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Basiszinssätze ab dem 01.07.2002, hinterlegt bis zum 31.12.2026. Für Zeiträume außerhalb dieser Tabelle rechnet der Rechner nicht; künftige Sätze werden nicht angenommen.
Bei Forderungen ohne Verbraucherbeteiligung setzt der Rechner voraus, dass das Schuldverhältnis ab dem 29.07.2014 entstanden ist. Er fragt das nicht ab und prüft es nicht. Verzugszeiträume, die vor dem 29.07.2014 beginnen, berechnet er in diesem Fall nicht. Ältere Schuldverhältnisse, auch die gesetzliche Ausnahme für bestimmte ältere Dauerschuldverhältnisse, unterstützt er nicht.
Zeitraum und Rundung
Gezählt werden Kalendertage, der erste und der letzte Zinstag eingeschlossen. Den ersten Zinstag gibst du selbst ein; welcher Tag das rechtlich ist, bestimmt der Rechner nicht. Ändert sich der Basiszinssatz im Zeitraum, wird an jedem Wechsel aufgeteilt; jeder Tag erhält den an ihm geltenden Satz. Je Abschnitt: Betrag × Zinssatz × Tage ÷ 365, auch in Schaltjahren – eine im Gesetz nicht vorgegebene Vereinfachung. Es gibt keine Zinseszinsen.
Erst die Summe aller Abschnitte wird kaufmännisch auf Cent gerundet. Die angezeigten Abschnittsbeträge sind einzeln gerundet und dienen nur der Nachvollziehbarkeit; eine daraus entstehende Rundungsdifferenz wird ausgewiesen.
Pauschale und Grenzen
Bei Entgeltforderungen ohne Verbraucherbeteiligung kann die Pauschale von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB zusätzlich angezeigt werden – getrennt von den Zinsen und nicht verzinst. Weitere Verzugsschäden, Teilzahlungen und vertraglich vereinbarte Zinsen berücksichtigt der Rechner nicht. Das Ergebnis ist keine Rechtsberatung. Die gesetzlichen Grundlagen sind auf der Rechnerseite verlinkt.
So rechnet der Planungsrechner Break-even
Break-even heißt hier: Der gesamte Deckungsbeitrag deckt genau die eingegebenen Fixkosten. Der Rechner arbeitet netto mit Jahreswerten und kennt zwei getrennte Methoden.
- Pro Einheit: Deckungsbeitrag je Einheit = Netto-Verkaufspreis − variable Kosten.
- Rechnerische Break-even-Menge = Fixkosten / Deckungsbeitrag je Einheit.
- Kleinste ganze ausreichende Menge = diese Menge, auf die nächste ganze Einheit aufgerundet; Umsatz bei dieser Menge = Menge × Netto-Verkaufspreis.
- Über Umsatz: Referenz-Deckungsbeitrag = Referenzumsatz − variable Kosten; Deckungsbeitragsquote = Referenz-Deckungsbeitrag / Referenzumsatz.
- Break-even-Umsatz = Fixkosten / Deckungsbeitragsquote, als kleinster Centbetrag.
Technische Konvention von Firmenplan: Die Menge und die Quote bleiben intern exakte Verhältnisse ganzzahliger Centbeträge; angezeigte Nachkommastellen sind nur Darstellung. Die ganze Mindestmenge ist die kleinste ganze Zahl, deren Deckungsbeitrag die Fixkosten mindestens erreicht. Der Break-even-Umsatz ist der kleinste Centbetrag N, für den N × Referenz-Deckungsbeitrag mindestens Fixkosten × Referenzumsatz erreicht — er wird direkt aus diesen Centwerten bestimmt, nicht über eine gerundete Prozentquote.
Ist der Deckungsbeitrag 0 oder negativ, zeigt Firmenplan keine Menge und keinen Umsatz, sondern benennt den Fall: Bei positiven Fixkosten gibt es dann keinen endlichen Break-even. Sind zusätzlich keine Fixkosten eingegeben, sind sie zwar rechnerisch bei 0 gedeckt, Firmenplan weist aber ausdrücklich darauf hin, dass kein positiver Deckungsbeitrag entsteht. Modellgrenzen: konstante Preise, variable Kosten und Fixkosten, keine Fixkostensprünge, kein veränderter Produktmix, keine Nachfragewirkung, keine Steuern.
So rechnet der Stückkostenrechner
Der Rechner ermittelt netto, welche Kosten du auf Basis deiner Angaben einer selbst hergestellten Einheit zurechnest. Leere Kostenfelder zählen als 0 €; die geplante Menge muss eine ganze Zahl über 0 sein.
- Arbeitszeitanteil je Stück = Minuten je Stück × kalkulatorischer Wert je Stunde / 60.
- Variable Kosten je Stück = Material + Arbeitszeitanteil + weitere variable Kosten.
- Fixkostenanteil je Stück = berücksichtigte Fixkosten / Menge.
- Stückkosten = variable Kosten je Stück + Fixkostenanteil je Stück.
Kalkulatorischer Wert eigener Arbeitszeit
Der Arbeitszeitanteil ist eine Planungsgröße: Er macht sichtbar, welchen Wert du deiner eingesetzten eigenen Zeit beimisst. Anders als Material oder eingekaufte Leistungen führt er nicht automatisch zu einer Ausgabe oder Kontobewegung.
Vergleichsmenge
Für eine optionale Vergleichsmenge bleiben die variablen Kosten je Stück gleich, und derselbe Fixkostenbetrag wird auf die andere Menge verteilt. Es ändert sich also nur der Fixkostenanteil. Das ist ein rechnerischer Vergleich, keine Prognose: Ob Einkaufspreise, Arbeitsaufwand, Kapazitäten und Fixkosten bei anderer Menge tatsächlich gleich bleiben, bildet der Rechner nicht ab.
Rundung
Arbeitszeitanteil und Fixkostenanteil werden je einmal kaufmännisch auf ganze Cent gerundet. Die Stückkosten sind die Summe dieser gerundeten Bestandteile, damit die angezeigte Aufschlüsselung genau aufgeht. Die prozentuale Veränderung bezieht sich auf die Stückkosten der geplanten Menge; liegen diese bei 0 €, wird kein Prozentwert gezeigt.
Stückkosten sind hier keine Herstell- oder Selbstkostenermittlung im Sinne der klassischen Kostenrechnung oder des Steuer- und Handelsrechts. Verkaufspreis, Gewinn, Steuern und Nachfrage sind nicht Teil der Rechnung.
So rechnet der E-Commerce-Gewinnrechner
Berechnungseinheit ist eine ursprünglich aufgegebene Bestellung mit genau einem Artikel, die vollständig behalten oder vollständig retourniert wird. Ein gesondertes Versandentgelt des Kunden ist nicht vorgesehen.
- Wirtschaftlicher Erlös U = P ÷ (1 + t) bei Regelbesteuerung (t = 19, 7 oder 0 %), U = P in der Kleinunternehmer-Betrachtung.
- Verkaufsgebühr G = Basis × Satz + fester Betrag, Zahlungsgebühr Z ebenso; die Basis ist je Gebühr wahlweise P oder U.
- Behaltene Bestellung: DB_B = U − Wareneinsatz − Versand − Werbung − weitere Kosten − G − Z.
- Retoure: DB_R = −Wareneinsatz + zurückerhaltener Warenwert − Versand − Werbung − weitere Kosten − G × (1 − Erstattung) − Z × (1 − Erstattung) − Retourenkosten.
- Erwartet: DB_E = (1 − r) × DB_B + r × DB_R, Retoureneffekt DB_E − DB_B, erwarteter Erlös (1 − r) × U; Quoten nur bei Erlös > 0.
Gerechnet wird mit exakten Brüchen ohne Zwischenrundung; angezeigt werden Beträge kaufmännisch auf Cent, Quoten auf zwei Nachkommastellen. Der Mindestverkaufspreis ist der kleinste nichtnegative Centpreis mit DB ≥ 0. Weil DB(P) = a × P + c affin ist, gilt: DB(0) ≥ 0 → 0 €; sonst bei a ≤ 0 kein Mindestpreis bestimmbar; sonst wird die Nullstelle auf den Cent aufgerundet und mit derselben Funktion geprüft (Preis deckt, ein Cent weniger nicht). Prozentuale Gebühren werden dabei für jeden Preis neu berechnet.
Grenzen: keine Teilretouren, keine Warenkörbe, keine Gutscheine, kein OSS, keine automatischen Plattformgebühren, keine Umsatzsteuer auf Gebühren, keine Fixkosten, kein Unternehmerlohn und keine Liquidität. Der Mindestpreis deckt nur die eingetragenen variablen Kosten.
So rechnet der Gastro-Kalkulator
Bezugsgröße ist eine verkaufsfähige Portion. Im Schnellmodus wird nur der eingegebene Wareneinsatz W je Portion berücksichtigt; im Detailmodus entsteht W aus einer Charge mit n Portionen (1–10.000) und 1–50 Zutaten.
- Zutatenkosten K_i = Einkaufspreis × (Rezeptmenge ÷ Ausbeute) ÷ Gebindemenge; Ausbeute 1–100 % bildet Putzverluste ab, Garverluste nur über n.
- Einheiten: g/kg, ml/l und Stück; kg und l = 1.000 g bzw. ml. Keine Umrechnung zwischen Gewicht, Volumen und Stück.
- Wareneinsatz W = Σ K_i ÷ n. Kostenklassen je Portion: weitere variable Kosten V, bezahltes Personal L_p = Minuten ÷ 60 × Stundensatz, eigene Arbeit L_k (kalkulatorisch), Gemeinkosten O (je Portion oder Zeitraumbetrag ÷ geplante Portionen).
- Variable Kosten VK = W + V; L_p nur dann zusätzlich, wenn ausdrücklich als variabel gewählt (Standard: nein). Selbstkosten SK = W + V + L_p + L_k + O, L_p genau einmal.
- Verfahren A (Wareneinsatzquote q): Netto = W ÷ q, 0 < q ≤ 100 %. Einziges Verfahren im Schnellmodus.
- Verfahren B (Deckungsbeitrag): Netto = VK + d (Betrag) oder VK ÷ (1 − m) (Quote, 0 ≤ m < 100 %).
- Verfahren C (Selbstkosten): Netto = SK × (1 + a) (Aufschlag 0–1.000 %) oder SK ÷ (1 − g) (Marge, 0 ≤ g < 100 %).
- Brutto = Netto × (1 + USt). Ein Kartenpreis wird umgekehrt durch (1 + USt) geteilt und mit Quote und Deckungsbeitrag ausgewertet.
Gerechnet wird mit exakten Brüchen ohne Zwischenrundung. Beträge werden kaufmännisch auf Cent, Quoten auf zwei Nachkommastellen angezeigt; Ziel-Netto und Ziel-Brutto sind jeweils der kleinste Centbetrag, der die Zielbedingung erfüllt. Ist die Kostenbasis bei einem quotenbasierten Ziel 0 €, wird kein Preis ausgegeben. Weichen gerundete Teilbeträge von der gerundeten Summe ab, weist das Ergebnis darauf hin.
Umsatzsteuer: Der Nutzer wählt 7 % oder 19 %; eine automatische Einordnung nach Produktart gibt es nicht. Seit dem 1. Januar 2026 gilt für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen der ermäßigte Satz mit Ausnahme der Abgabe von Getränken (§ 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG). Bei Lieferungen, etwa zum Mitnehmen, richtet sich der Satz nach der Anlage 2 zum UStG, sodass auch einzelne Getränke ermäßigt sein können. Für Kombiangebote aus Speisen und Getränken lässt die Verwaltung eine Aufteilung mit 30 % Getränkeanteil zu; solche gemischten Sätze bildet der Rechner nicht ab. Quelle: BMF-Schreiben vom 22.12.2025. Keine steuerliche Einzelfallberatung.
Grenzen: keine Lieferplattformen oder Provisionen, keine Absatzmengen oder Monatsergebnisse, kein Kleinunternehmer-Fall, keine Teilgebinde-Logik, keine Branchenrichtwerte. Ein berechneter Preis sagt nichts über Nachfrage oder Gewinn.
So rechnet der Investitionsrechner
Der Rechner betrachtet eine betriebliche Anschaffung netto anhand des einmaligen Aufwands, der Veränderung der laufenden Kosten, weiterer monetärer Einsparungen, eines zusätzlichen wirtschaftlichen Beitrags und optional eingesparter eigener Arbeitszeit — über einen gewählten Betrachtungszeitraum, mit optionalem Restwert und optionalem persönlichem Amortisationsziel.
- Einmaliger Aufwand = Anschaffungspreis + weitere einmalige Kosten.
- Laufende Netto-Kosten = neue laufende Kosten − wegfallende bisherige Kosten.
- Monetärer Nettoeffekt pro Monat = weitere monetäre Einsparungen + zusätzlicher wirtschaftlicher Beitrag − laufende Netto-Kosten.
- Zeitwert pro Monat = eingesparte eigene Stunden × kalkulatorischer Wert je Stunde.
- Endergebnis = − einmaliger Aufwand + monatlicher Effekt × Monate des Zeitraums + Restwert.
Geldnutzen und Zeitwert
Der monetäre Nettoeffekt und der kalkulatorische Wert eingesparter eigener Arbeitszeit werden getrennt ausgewiesen — einmal ohne und einmal einschließlich Zeitwert. Eingesparte Zeit wird nicht automatisch als Umsatz, Gewinn oder Liquidität interpretiert.
Amortisation
Ausgewiesen wird der erste ganze Monat, in dem der einmalige Aufwand durch die angesetzten laufenden Effekte vollständig gedeckt ist. Dafür wird aufgerundet, nie so abgerundet, dass eine frühere vollständige Deckung suggeriert wird. Ist der monatliche Effekt 0 oder negativ, wird keine Amortisation ausgewiesen.
Restwert
Ein eingegebener Restwert zählt ausschließlich am Ende des gewählten Betrachtungszeitraums. Er verändert weder die ausgewiesene Amortisationsdauer noch die Rückwärtsrechnung zum persönlichen Amortisationsziel.
Persönliches Ziel
Bei einem gewählten Ziel rechnet Firmenplan zurück, wie viel eingesparte Zeit beziehungsweise welcher zusätzliche Beitrag pro Monat mindestens nötig wäre — jeweils bei sonst unveränderten Angaben. Das Ziel ist deine Planungsannahme, keine Empfehlung. Mindestanforderungen werden nie negativ ausgewiesen.
Konstante Monatswerte und Grenzen
Die monatlichen Effekte gelten im ganzen Betrachtungszeitraum als gleichbleibend. Nicht Bestandteil des Modells sind insbesondere Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Abschreibungen, Förderungen, Finanzierung, Kreditzinsen, Leasingeffekte, Kapitalwert und interner Zinsfuß.
Eine rechnerisch amortisierte Anschaffung kann trotzdem kurzfristig Liquidität binden. Wann Geld tatsächlich abfließt, gehört in die Liquiditätsplanung; der Rechner überträgt dorthin keine Werte.
So rechnet der Stundenverrechnungssatz-Rechner
Der Rechner ermittelt einen durchschnittlichen betrieblichen Netto-Stundenverrechnungssatz ohne Umsatzsteuer: den Betrag, der je verrechenbarer Stunde nötig ist, damit die angesetzten Jahreskosten gedeckt sind und ein zusätzliches Gewinnziel erreicht wird. Er ist kein Lohn-, Steuer-, Sozialversicherungs-, Maschinenstundensatz- oder Angebotspreisrechner und nennt keine Marktpreise. Anders als der Stundensatzrechner rechnet er nicht über Einkommensteuer und Krankenversicherung, sondern ausschließlich mit deinen betrieblichen Jahreswerten.
- H = Summe über alle Kapazitätsgruppen aus Personen × Wochenstunden × Arbeitswochen × verrechenbarer Anteil.
- C = Summe der angesetzten jährlichen betrieblichen und kalkulatorischen Kosten, einschließlich eines kalkulatorischen Unternehmerlohns.
- D = anderweitige Deckungsbeiträge pro Jahr, also was andere Leistungen nach Abzug ihrer direkten Kosten beitragen.
- G = zusätzliches Jahresgewinnziel.
- Kostendeckender Satz = max(0; C − D) ÷ H.
- Zielstundensatz = max(0; C + G − D) ÷ H.
Übersteigen die Deckungsbeiträge die Kosten, finanziert der Überschuss bereits einen Teil des Gewinnziels; der Gewinn wird deshalb nicht pauschal auf den Kostenbedarf addiert. Ist D mindestens so groß wie C + G, beträgt der Zielstundensatz rechnerisch 0 € – das heißt nicht, dass Arbeit kostenlos angeboten werden sollte. Negative Sätze gibt es nicht.
Der kalkulatorische Unternehmerlohn vergütet die Arbeit des Inhabers und ist weder Privatentnahme noch automatisch steuerliche Betriebsausgabe. Er ist vom zusätzlichen Gewinnziel getrennt. Ist ein Geschäftsführergehalt bereits in den Personalkosten enthalten, wird es nicht zusätzlich als Unternehmerlohn angesetzt.
Verrechenbare Stunden sind nicht die geleisteten Stunden: Die Arbeitswochen sind bereits um Urlaub, Feiertage und Krankheit reduziert, der verrechenbare Anteil zieht danach nicht berechenbare Zeiten innerhalb der verbleibenden Arbeitszeit ab. Feiertage oder Urlaub werden nicht automatisch berechnet. Die Arbeitsweise „allein“ oder „mit Mitarbeitern“ steuert nur, welche Eingaben sichtbar und wirksam sind; gerechnet wird in beiden Fällen gleich.
Gerechnet wird mit ganzzahligen Cent und exakten Stundenbrüchen. Gerundet wird erst das Ergebnis kaufmännisch auf volle Cent. Der optionale Vergleich mit einem aktuellen Satz rechnet die Jahresdifferenz als (aktueller Satz × H + D) − (C + G) aus exakten Werten, nie aus dem gerundeten Zielsatz. Die Sensitivität für 90 % und 110 % der Stunden ändert nur H. Bei 0 verrechenbaren Stunden gibt der Rechner keinen Satz aus.
Grenzen: Planungsrechnung mit einem Durchschnittssatz; einzelne Tätigkeiten oder Mitarbeiter können andere Sätze erfordern. Das Ergebnis setzt richtige Jahreskosten, tatsächlich verrechenbare Stunden und konsistent abgegrenzte Material- und Fremdleistungen voraus. Nicht jede Auszahlung ist Aufwand – Tilgungen gehören in die Liquiditätsplanung. Umsatzsteuer und Preisakzeptanz am Markt werden nicht berücksichtigt. Als fachliche Orientierung dienten Kalkulationshilfen der Handwerkskammern Ostmecklenburg-Vorpommern, Ulm und Leipzig; das Modell ist kein offizielles Kammerverfahren.
So rechnet der Rechner Mietpreis & Auslastung
Der Rechner ermittelt für eine vermietbare Einheit (Gerät, Maschine, Equipment) den Netto-Mietpreis, der unter den eingegebenen Annahmen die angesetzten Kosten deckt, und die dafür nötigen bezahlten Vermietungen. Die Vermietungseinheit (Tag, Stunde, Vorgang oder eigene Bezeichnung) ändert nur die Beschriftung; Mengen sind immer ganze Einheiten, es gibt keine Zeit- oder Kalenderumrechnung.
- Wertverzehr A = (Anschaffungswert K − Restwert R) ÷ Nutzungsdauer N; R ≤ K, N ganze Jahre ab 1.
- Fixe Gesamtkosten F = A + jährliche fixe Betriebskosten C; der Wertverzehr zählt genau einmal.
- Deckungsbeitrag DB = Mietpreis P − variable Kosten V je Einheit (kann negativ sein).
- Kostendeckender Preis = F ÷ D + V, Zielpreis = (F + G) ÷ D + V bei D > 0 erwarteten Vermietungen.
- Kalkulatorisches Jahresergebnis E = D × DB − F.
- Erforderliche Vermietungen = aufgerundet F ÷ DB bzw. (F + G) ÷ DB, nur bei DB > 0.
- Geplante bezahlte Auslastung = D ÷ M, nur wenn eine maximale Kapazität M angegeben ist.
Gerechnet wird mit ganzzahligen Cent und exakten Brüchen. Preisuntergrenzen werden auf den nächsten vollen Cent aufgerundet, Mengen auf die nächste ganze Einheit; exakte Werte erhalten keinen Zuschlag. Wertverzehr, Fixkosten und Jahresergebnis werden kaufmännisch auf Cent gerundet angezeigt. Bei 0 erwarteten Vermietungen und Fixkosten gibt es keinen endlichen Preis; ohne Fixkosten nennt der Rechner keine künstliche Mindestmenge. Liegt der Preis nicht über den variablen Kosten, ist die Kostendeckung über mehr Vermietungen nicht erreichbar. Übersteigt D die Kapazität, wird das als widersprüchliche Annahme gekennzeichnet; D wird nicht gekürzt.
Grenzen: keine steuerliche Abschreibung, keine kalkulatorische Verzinsung des gebundenen Kapitals, keine Finanzierung, Tilgung oder Liquidität, keine Umsatzsteuerberechnung und keine Markt- oder Nachfrageaussage. Anders als der Investitionsrechner bewertet er nicht die Anschaffung als Ganzes, anders als der Break-even-Rechner verteilt er zusätzlich den Wertverzehr und prüft optional eine Kapazitätsgrenze.
So rechnet der Kapitalbedarfsrechner
Der Kapitalbedarfsrechner ermittelt aus geplanten Zahlungen, wie viel Geld eine Gründung höchstens bindet und wie viel davon noch nicht finanziert ist. Er rechnet zahlungsorientiert: Es zählt, wann Geld tatsächlich fließt, nicht das Rechnungsdatum.
Startausgaben und Monatswerte
Einmalige Startausgaben – etwa Ausstattung, Maschinen, Fahrzeuge, Anfangsbestände, Gründungskosten und Kautionen – gelten als unmittelbar vor dem ersten Planungsmonat fällig. Für 1 bis 12 Monate trägst du Einzahlungen (Kundenzahlungen, sonstige betriebliche Einzahlungen) und Auszahlungen (betriebliche, private, Steuern und Abgaben, sonstige) ein.
Kumulierter Mittelbedarf
- Start: Mittelbedarf = Startausgaben.
- Jeder Monat: Mittelbedarf = Vormonat + Auszahlungen − Einzahlungen.
- Höchster Mittelbedarf = größter dieser Werte einschließlich des Startzeitpunkts, mindestens 0 €.
- Kapitalbedarf = höchster Mittelbedarf + zusätzliche Reserve.
- Verfügbare Mittel = eigenes Geld + bereits verfügbare Finanzierung.
- Offene Finanzierungslücke = Kapitalbedarf − verfügbare Mittel, mindestens 0 €.
Negative Zwischenwerte werden nicht auf 0 gesetzt, damit ein Einzahlungsüberschuss in späteren Monaten korrekt weiterwirkt. Bei mehreren gleich hohen Höchstwerten zählt der früheste Zeitpunkt. Die Startausgaben sind bereits im Mittelbedarf enthalten und werden nicht zusätzlich addiert; die Reserve wird genau einmal hinzugerechnet. Übersteigen die verfügbaren Mittel den Kapitalbedarf, zeigt der Rechner einen rechnerischen Überschuss statt einer negativen Lücke.
Grenzen
Verfügbare Mittel decken den Kapitalbedarf, verändern ihn aber nicht. Berücksichtigt werden nur Mittel, die zum Planungsstart verfügbar sind; später zufließende Kredite, Einlagen oder Fördermittel bildet der Rechner nicht ab. Steuern, Umsatzsteuer, Kreditraten und Zinsen werden nicht automatisch berechnet, sondern nur berücksichtigt, wenn du sie als Auszahlung einträgst. Gerechnet wird mit ganzen Cent ohne Rundung. Engpässe innerhalb eines Monats bleiben bei Monatswerten unsichtbar.
So rechnet die Liquiditätsplanung
Die Liquiditätsplanung im angemeldeten Bereich umfasst 12 aufeinanderfolgende Kalendermonate. Ausgangspunkt ist die von dir angesetzte Liquidität zum Start. Du planst erwartete tatsächliche Ein- und Auszahlungen nach dem Monat, in dem sie gezahlt werden – einmalig oder monatlich wiederkehrend; bei monatlichen Positionen ist der Endmonat eingeschlossen.
- Anfangsbestand + Einzahlungen − Auszahlungen = Endbestand.
- Der Endbestand eines Monats ist der Anfangsbestand des Folgemonats.
Negative Bestände werden rechnerisch fortgeführt und nicht auf 0 begrenzt; sie sind ein rechnerischer Liquiditätsbestand in deiner aktuellen Planung, keine Bewertung deiner Zahlungsfähigkeit. „Niedrigster geplanter Bestand“ ist der niedrigste Monatsendbestand im 12-Monats-Zeitraum; bei gleichem Wert zählt der erste Monat. Die größte rechnerische Unterdeckung entspricht dem Betrag, um den dieser Bestand unter 0 € liegt, sonst 0 €. Ergebnisse werden aus deinen gespeicherten Eingaben jedes Mal frisch berechnet und nicht gespeichert.
Die Planung basiert auf deinen Annahmen und ist keine Prognose. Nicht enthalten sind automatische Umsatzsteuer- oder Vorsteuerberechnung, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, Kranken- und Pflegeversicherung, Kreditlinien, Bankanbindung, Buchhaltung, Rechnungs- oder Forderungsverwaltung, Abschreibungen oder Gewinnrechnung, Insolvenzbewertung und Finanzierungsempfehlungen.
Wann Firmenplan bewusst keine belastbare Zahl zeigt
Nicht jede persönliche oder betriebliche Situation lässt sich mit einem allgemeinen Planungsmodell sinnvoll abbilden. Firmenplan unterscheidet deshalb zwischen Fällen, die das Modell unterstützt, Fällen mit relevanten Einschränkungen und Situationen außerhalb des unterstützten Umfangs.
Im unterstützten Fall wird ein persönlicher Planungswert ausgegeben. Wenn eine relevante Modellgrenze das Ergebnis beeinflussen kann, kann Firmenplan stattdessen nur einen eingeschränkt verwendbaren Orientierungswert anzeigen. Liegt der Fall außerhalb des Modells, wird kein persönliches Ergebnis ausgegeben.
Beim Rechner für Selbstständige gehören beispielsweise weitere steuerpflichtige Einkünfte, Zusammenveranlagung, Teiljahre sowie verschiedene besondere Versicherungs- und Vorsorgekonstellationen nicht zum unterstützten Normalfall. Verluste und steuerlich relevante Auswirkungen von Kindern können nur eingeschränkt abgebildet werden.
Beim Mitarbeiterkosten-Rechner liegt der Schwerpunkt auf regulären Beschäftigungsverhältnissen mit gesetzlicher Krankenversicherung und einem regelmäßigen Monatsbrutto über 2.000 Euro. Minijobs, der Übergangsbereich und weitere besondere Beschäftigungsformen werden nicht wie ein regulärer Standardfall weitergerechnet.
So soll eine nicht unterstützte Konstellation nicht stillschweigend dieselbe Ergebnisqualität erhalten wie ein Fall, den das Modell tatsächlich abbildet.
Rundung und Rechenstand
Geldbeträge werden innerhalb der Berechnung in ganzzahligen Cent verarbeitet. Rundungen erfolgen nicht pauschal an einer einzigen Stelle, sondern dort, wo sie für den jeweiligen Rechenschritt vorgesehen sind.
Deshalb bezeichnet Firmenplan seine Ergebnisse nicht pauschal als „centgenau“. Beim Stundensatz wird beispielsweise bewusst auf einem Raster ganzer Euro gesucht.
Die Berechnungen sind deterministisch: Bei gleichen Eingaben sowie derselben Engine- und Parameterversion entsteht dasselbe Ergebnis. Jährlich veränderliche Rechengrundlagen sind von den eigentlichen Rechenwegen getrennt und versioniert.
Rechengrundlagen und Quellen
Für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge verwendet der aktuelle Rechenstand die Grundlagen des Jahres 2026. Gesetzliche Parameter und Planungsannahmen werden getrennt geführt, damit nachvollziehbar bleibt, welcher Wert aus einer gesetzlichen beziehungsweise offiziellen Grundlage stammt und wo eine Planungsannahme erforderlich ist.
Die konkreten Parameter, Rechtsgrundlagen und Quellen dokumentieren wir auf der Seite Quellen.
So entstehen die Empfehlungen
Für jedes Programm pflegen wir strukturierte Produktdaten: Anbieter, Tarife, Preise und einzelne Funktionen je Tarif — jeweils mit den offiziellen Quellen, aus denen sie stammen. Alle Seiten lesen aus diesem einen Datenbestand; Preise und Funktionen werden nicht als Text abgeschrieben.
Mindestanforderungen
Jede Kategorie hat feste Mindestanforderungen, zum Beispiel für Auftragsprogramme: Angebote erstellen, Rechnungen schreiben und mindestens eine Übernahme zwischen Angebot, Auftrag und Rechnung. Ein Programm erscheint nur, wenn diese Punkte für mindestens einen Tarif ausdrücklich belegt sind.
„Keine belastbare Angabe“
Finden wir keine eindeutige Aussage für einen Tarif, zeigen wir „Keine belastbare Angabe“. Das heißt nicht, dass die Funktion fehlt. Unklare oder fehlende Angaben werten wir nie als „nicht enthalten“ — sie reichen aber auch nicht aus, um eine Mindestanforderung als erfüllt zu zählen. „Teilweise“ zählt ebenfalls nicht als erfüllt.
Quellen und Aktualität
Wir nutzen vorrangig offizielle Anbieterseiten: Preisseiten, Tarifvergleiche, Funktionsseiten und Hilfeartikel. An jedem Programm steht, wann die Quellen abgerufen wurden. Wir haben die Programme nicht selbst getestet.
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