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Für kleine Arbeitgeber in Deutschland · Planung für 2026

Was kostet mich ein Mitarbeiter wirklich?

Berechne Bruttogehalt, Arbeitgeberanteile und weitere Lohnnebenkosten für 2026 — als nachvollziehbare Planungsrechnung, nicht als Lohnabrechnung.

Die Stelle

Zwei Angaben genügen für eine Planungsrechnung.

Das regelmäßige laufende Bruttogehalt pro Monat, ohne Einmalzahlungen.

In Sachsen gilt für den Arbeitgeberanteil der Pflegeversicherung eine eigene Regel.

Planungswerte 2026

Für Zusatzbeitrag, U1, U2 und Unfallversicherung verwenden wir sinnvolle Startwerte. Du kannst sie an deine Krankenkasse und deine Berufsgenossenschaft anpassen.

  • Zusatzbeitrag Krankenkasse2,9 %
  • U1-Umlage (Entgeltfortzahlung bei Krankheit)2,5 %
  • U2-Umlage (Mutterschutz)0,45 %
  • Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft)1 %

Deine Arbeitgeberkosten

Trage Bruttogehalt und Bundesland ein und wähle „Mitarbeiterkosten berechnen“. Du siehst dann die monatlichen und jährlichen Arbeitgeberkosten und jeden einzelnen Bestandteil — ohne Konto.

Wie Firmenplan die Arbeitgeberkosten berechnet

Ausgangspunkt ist das monatliche Bruttogehalt. Darauf werden die Arbeitgeberanteile zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung berechnet, jeweils bis zur Beitragsbemessungsgrenze des Jahres 2026. Dazu kommen die Umlagen U1 und U2, die Insolvenzgeldumlage und der Planungswert für die gesetzliche Unfallversicherung. Diese Lohnnebenkosten fließen in die von Firmenplan berechneten monatlichen und jährlichen Arbeitgeberkosten ein. Weitere betriebliche Personalkosten wie Arbeitsplatz, Hardware, Software, Recruiting, Weiterbildung, Reisen oder freiwillige Zusatzleistungen sind darin nicht automatisch enthalten.

Gerechnet wird ein voller Beschäftigungsmonat und daraus das Planungsjahr mit zwölf Monaten. Welche Rechengrundlagen dahinterstehen, steht in Methodik und Quellen.

Welche Lohnnebenkosten trägt der Arbeitgeber?

Die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung sind der größte Block. U1 und U2 sind Umlagen der Krankenkassen: U1 finanziert die Erstattung von Entgeltfortzahlung bei Krankheit für kleinere Arbeitgeber, U2 Erstattungen bei Mutterschaft. Die Insolvenzgeldumlage tragen Arbeitgeber allein. Einige dieser Werte sind gesetzlich festgelegt, andere hängen von Krankenkasse oder Unternehmen ab — deshalb trennt Firmenplan gesetzliche Rechengrundlagen von Planungsannahmen.

Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen steigen einzelne Beiträge nicht weiter — der Arbeitgeber-Aufschlag in Prozent sinkt deshalb bei hohen Gehältern.

Häufige Fragen

Was kostet ein Mitarbeiter über das Bruttogehalt hinaus?
Zum Bruttogehalt kommen die Arbeitgeberanteile zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung, die Umlagen U1 und U2, die Insolvenzgeldumlage und der Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung. Genau diese Lohnnebenkosten weist der Rechner einzeln aus.
Sind das die vollständigen Personalkosten?
Nein. Der Rechner zeigt Gehalt und gesetzliche Arbeitgeberabgaben. Arbeitsplatz, Hardware, Software, Weiterbildung, Reisekosten oder freiwillige Zusatzleistungen sind nicht enthalten.
Rechnet Firmenplan das Netto des Mitarbeiters?
Nein. Lohnsteuer und Arbeitnehmer-Netto sind ausdrücklich nicht Teil dieser Berechnung. Hier geht es nur um die Kosten auf Arbeitgeberseite.
Warum brauche ich das Bundesland?
Für den Arbeitgeberanteil der Pflegeversicherung gilt in Sachsen eine eigene Regel. Alle übrigen Beitragssätze sind bundesweit gleich.
Warum sind Zusatzbeitrag, U1 und U2 nur Planungswerte?
Weil sie von der Krankenkasse festgelegt werden. Der Rechner startet mit sinnvollen Werten für 2026, die du an deine Krankenkasse anpassen kannst.
Warum ist die Unfallversicherung eine Annahme?
Der Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung hängt von Berufsgenossenschaft, Branche, Gefahrklasse und Umlagesoll ab. Einen gesetzlichen Einheitssatz gibt es nicht, deshalb rechnet Firmenplan hier mit einem klar gekennzeichneten Planungswert.
Warum unterstützt der Rechner erst ab 2.000 € Monatsbrutto?
Für Minijobs und den Übergangsbereich bis 2.000 € gelten eigene Beitragsregeln. Statt sie zu schätzen, weist Firmenplan diese Fälle bewusst als nicht berechnet aus.