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Planungsrechner · Vermietung

Mietpreis berechnen: Kosten und Auslastung kalkulieren

Berechne, welchen Mietpreis du bei deiner erwarteten Vermietung benötigst und wie viele bezahlte Vermietungen erforderlich sind, um deine angesetzten Kosten zu decken.

Planungsrechnung ohne Konto und ohne Speicherung – keine Steuer-, Finanzierungs- oder Liquiditätsrechnung.

Deine Angaben

Vermietungseinheit

Die Einheit ändert nur die Beschriftung. Preise, variable Kosten und Mengen beziehen sich alle auf dieselbe Einheit.

Worauf bezieht sich dein Mietpreis?

Anschaffung und Nutzungsdauer

Wert, der für die vereinfachte Verteilung des angenommenen Wertverlusts verwendet wird.

Geschätzter Wert am Ende der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Das ist keine zugesicherte Verkaufssumme.

Ganze Jahre, mindestens 1. Keine steuerliche Nutzungsdauer.

Laufende Kosten

Zum Beispiel Versicherung, Lagerung, feste Wartung. Den Anschaffungswert bzw. Wertverzehr hier nicht erneut eintragen; Kredittilgungen gehören nicht dazu.

Zum Beispiel Reinigung, Verbrauchsmaterial, nutzungsabhängiger Verschleiß. Nicht zusätzlich in den Fixkosten erfassen.

Vermietung und Mietpreis

Tatsächlich erwartete bezahlte Einheiten, nicht bloß verfügbare. Nur ganze Zahlen.

Netto-Mietpreis ohne Umsatzsteuer.

Weitere Angaben (optional)

Kalkulatorischer Überschuss nach Deckung der angesetzten Kosten – kein Gewinn nach Steuern, kein Nettoeinkommen. Leer = 0 €.

Deine eigene Annahme, gleiche Einheit wie oben. Leer = keine Kapazitätsprüfung.

Dein Mietpreis

Trage alle Angaben unter Anschaffung, laufende Kosten und Vermietung ein. Das Ergebnis erscheint sofort.

Wie berechnet man einen kostendeckenden Mietpreis?

Zuerst wird der erwartete Wertverlust über die Nutzungsdauer verteilt: jährlicher Wertverzehr A = (Anschaffungswert − Restwert) ÷ Nutzungsdauer. Zusammen mit den jährlichen fixen Betriebskosten C ergeben sich die fixen Gesamtkosten F = A + C.

  • Kostendeckender Mietpreis = F ÷ erwartete Vermietungen + variable Kosten je Einheit
  • Deckungsbeitrag je Einheit = Mietpreis − variable Kosten
  • Kalkulatorisches Jahresergebnis = Vermietungen × Deckungsbeitrag − F

Preisuntergrenzen werden auf den nächsten vollen Cent aufgerundet, damit die Anzeige nie unter der rechnerisch nötigen Schwelle liegt. Details stehen in der Methodik.

Welche Kosten gehören in eine Mietpreiskalkulation?

Fixe Kosten fallen unabhängig von der Zahl der Vermietungen an, etwa Versicherung, Lagerung, feste Wartung oder anteilige Gemeinkosten. Variable Kosten entstehen je Vermietung, etwa Reinigung, Verbrauchsmaterial oder nutzungsabhängiger Verschleiß. Jede Position gehört genau einmal in die Rechnung. Den Anschaffungswert trägst du nicht zusätzlich als Betriebskosten ein, Kredittilgungen ebenfalls nicht.

Eigene Arbeitszeit für Ausgabe, Rücknahme, Reinigung, Organisation oder Wartung ist nicht automatisch kostenlos. Soll sie berücksichtigt werden, muss sie in den angesetzten Kosten enthalten sein – je nach Art als fixer oder variabler Betrag.

Warum beeinflusst die Auslastung den Mietpreis?

Die fixen Kosten verteilen sich auf alle bezahlten Vermietungen. Je weniger Vermietungen, desto größer der Anteil, den jede einzelne tragen muss. Gibst du optional eine maximale Kapazität an, zeigt der Rechner die geplante bezahlte Auslastung und ob die nötige Menge innerhalb dieser Kapazität liegt. Die Kapazität ist deine eigene Annahme; der Rechner leitet sie nicht aus dem Kalender ab.

Wie viele Vermietungen sind für die Kostendeckung notwendig?

Bei deinem geplanten Preis gilt: erforderliche Vermietungen = F ÷ Deckungsbeitrag je Einheit, aufgerundet auf eine ganze Einheit. Liegt der Preis nicht über den variablen Kosten, lässt sich die Kostendeckung durch mehr Vermietungen nicht erreichen. Ein gewünschter zusätzlicher Jahresüberschuss wird zu F addiert.

Beispielrechnung

Fiktive Werte, keine Markt- oder Branchenangaben:

  • Anschaffung 12.000 €, Restwert 2.000 €, Nutzungsdauer 5 Jahre → Wertverzehr 2.000 € pro Jahr
  • Fixe Betriebskosten 3.000 € → fixe Gesamtkosten 5.000 € pro Jahr
  • Variable Kosten 20 €, geplanter Preis 90 € → Deckungsbeitrag 70 € je Einheit
  • 100 erwartete Vermietungen → kostendeckender Preis 5.000 € ÷ 100 + 20 € = 70 €
  • Kostendeckung bei 90 € ab 72 Vermietungen (71 → −30 €, 72 → +40 €)
  • Jahresergebnis bei 100 Vermietungen: 100 × 70 € − 5.000 € = +2.000 €
  • Mit 3.000 € Zielüberschuss: Zielpreis 100 €, bei 90 € sind 115 Vermietungen nötig

Bei einer angegebenen Kapazität von 100 Vermietungen ist die Kostendeckung erreichbar, der Zielüberschuss bei 90 € dagegen nicht.

Welche Grenzen hat der Rechner?

  • Der Wertverzehr ist vereinfacht linear verteilt – keine steuerliche Abschreibung.
  • Keine gesonderte Verzinsung des gebundenen Kapitals: Der Preis ist eine Kostendeckungsschwelle für die angesetzten Kosten, keine vollständige betriebswirtschaftliche Preisuntergrenze.
  • Kreditraten, Tilgung, Zahlungszeitpunkte und Liquidität werden nicht modelliert. Ein positives kalkulatorisches Ergebnis heißt nicht, dass genug Geld verfügbar ist.
  • Der Mietpreis ist ein Netto-Preis. Kosten müssen auf einer einheitlichen Grundlage erfasst werden; nicht abziehbare Umsatzsteuer kann zu den wirtschaftlichen Kosten gehören. Keine steuerliche Einzelfallberatung.
  • Ein kostendeckender Preis heißt nicht, dass Kunden ihn zahlen. Die Vermietungsmenge ist eine Annahme, keine Nachfrageprognose.
  • Das Jahresergebnis ist weder Gewinn nach Steuern noch privates Nettoeinkommen oder frei verfügbare Liquidität.
  • Mengen sind ganze Einheiten. Es gibt keine Zeitumrechnung und keine Mindestbuchungsdauer.

Abgrenzung zu anderen Rechnern

Ob sich eine Anschaffung insgesamt lohnt und wann sie sich rechnerisch ausgleicht, zeigt der Investitionsrechner. Ab welcher Menge allgemeine Fixkosten gedeckt sind, beantwortet der Break-even-Rechner. Der Mietpreisrechner verbindet beides für eine vermietbare Einheit: Wertverzehr, Preis und Auslastung. Es werden keine Daten zwischen den Rechnern übertragen.

Mietpreise in verschiedenen Branchen planen

Häufige Fragen

Wie kalkuliere ich einen Mietpreis für Geräte oder Maschinen?

Verteile den erwarteten Wertverlust (Anschaffungswert minus Restwert) über die wirtschaftliche Nutzungsdauer, addiere die jährlichen fixen Betriebskosten und teile die Summe durch die erwarteten bezahlten Vermietungen. Dazu kommen die variablen Kosten je Vermietung. Das Ergebnis ist eine Untergrenze für die angesetzten Kosten, kein Marktpreis.

Wie berücksichtige ich Anschaffungskosten und Restwert?

Nur der erwartete Wertverlust fließt ein: Anschaffungswert minus Restwert, gleichmäßig verteilt auf die Nutzungsjahre. Den Kaufpreis trägst du nicht zusätzlich als Betriebskosten ein. Mit steuerlicher Abschreibung hat diese vereinfachte Rechnung nichts zu tun.

Was passiert, wenn ich weniger vermiete als geplant?

Die Fixkosten verteilen sich auf weniger Vermietungen, der kostendeckende Preis steigt. Ändere die erwarteten Vermietungen im Rechner, um zu sehen, wie stark sich Preisuntergrenze und Jahresergebnis verschieben.

Kann ich auch Vermietstunden oder einzelne Vermietvorgänge berechnen?

Ja. Wähle Vermiettag, Vermietstunde, Vermietvorgang oder eine eigene Bezeichnung. Die Wahl ändert nur die Beschriftung. Wichtig ist, dass Preis, variable Kosten und Mengen sich auf dieselbe Einheit beziehen. Es wird nichts automatisch umgerechnet.

Ist der berechnete Mietpreis automatisch gewinnbringend?

Nein. Er deckt rechnerisch nur die Kosten, die du eingetragen hast. Kapitalverzinsung, Steuern und Finanzierung sind nicht enthalten, und ob Kunden diesen Preis zahlen, sagt der Rechner nicht.