Zum Inhalt springen

Planungsrechner · Anschaffungen

Investitionsrechner

Was müsste dir eine Anschaffung wirtschaftlich bringen — und wann hat sich dein Einsatz rechnerisch amortisiert?

Alle Beträge netto, also ohne Umsatzsteuer. Laufende Werte gibst du pro Monat an.

1. Anschaffung

Zum Beispiel „Neue Maschine“ oder „Buchhaltungssoftware“. Die Bezeichnung beeinflusst keine Berechnung.

0 € ist erlaubt, zum Beispiel bei reinen Abonnements.

Zum Beispiel Einrichtung, Installation, Schulung, Migration, Zubehör oder Inbetriebnahme. Leer lassen, wenn nicht zutreffend (0 €).

2. Laufende Kosten

Was sich durch die Anschaffung an regelmäßigen Kosten verändert.

Zum Beispiel Lizenz, Wartung, Service oder zusätzliches Material. Leer lassen, wenn nicht zutreffend (0 €).

Kosten, die du heute schon hast und die durch die Anschaffung künftig nicht mehr anfallen — zum Beispiel ein altes Abo oder eine Fremdleistung. Leer lassen, wenn nicht zutreffend (0 €).

3. Erwarteter Nutzen in Geld

Nur Beträge, die tatsächlich als Geld wirken. Eingesparte eigene Zeit gehört in Abschnitt 4.

Nur Einsparungen, die du noch nicht unter „Wegfallende bisherige Kosten“ eingetragen hast. Dieselbe Einsparung bitte nicht doppelt ansetzen. Leer lassen, wenn nicht zutreffend (0 €).

Zum Beispiel aus Aufträgen, die durch die Anschaffung möglich werden. Gemeint ist, was nach den zusätzlich entstehenden Kosten übrig bleibt — nicht einfach der zusätzliche Umsatz. Bringen neue Aufträge 2.000 € Umsatz bei 1.200 € Material- oder Fremdkosten, sind es 800 €. Leer lassen, wenn nicht zutreffend (0 €).

4. Zeitersparnis

Der Zeitwert ist ein kalkulatorischer Nutzen. Eingesparte Zeit führt nicht automatisch zu zusätzlichem Umsatz, Gewinn oder zusätzlicher Liquidität.

Dezimalwerte sind möglich, zum Beispiel 2,5. Leer lassen, wenn keine Zeit eingespart wird.

Wie viel dir eine eigene Arbeitsstunde wert ist. Dieser Wert wird aus keinem anderen Rechner übernommen.

5. Zeitraum & Ziel

Über wie viele Jahre du die Anschaffung betrachten möchtest, zum Beispiel ihre voraussichtliche Nutzungsdauer.

Zum Beispiel ein erwarteter Verkaufs- oder Weiterverwendungswert am Ende des gewählten Betrachtungszeitraums. Er zählt erst am Ende. Leer lassen, wenn nicht zutreffend (0 €).

Bis wann soll sich die Anschaffung für dich gerechnet haben?

Deine persönliche Planungsannahme — keine allgemeine Empfehlung von Firmenplan.

Dein Ergebnis

Trage deine Annahmen ein und wähle „Investition berechnen“. Du siehst dann getrennt, was die Anschaffung in Geld bewirkt, welchen kalkulatorischen Wert die eingesparte Zeit hat und wann sich der einmalige Aufwand rechnerisch ausgleicht.

Was berechnet der Investitionsrechner?

Der Rechner stellt den einmaligen Aufwand einer betrieblichen Anschaffung — etwa einer Maschine, eines Geräts, von Software oder Automatisierung — den laufenden Veränderungen gegenüber, die du erwartest. Er zeigt das Ergebnis über einen von dir gewählten Zeitraum und wann sich der einmalige Aufwand rechnerisch ausgleicht. Die Entscheidung bleibt bei dir.

Was bedeutet Amortisation?

Amortisiert ist eine Anschaffung hier, sobald die laufenden monatlichen Effekte den einmaligen Aufwand vollständig ausgeglichen haben. Der Rechner nennt den ersten ganzen Monat, in dem das erreicht ist — er rundet also nie so, dass eine frühere Deckung entsteht.

Warum werden Geldnutzen und Zeitwert getrennt?

Eingesparte eigene Zeit ist wertvoll, aber sie ist kein Geld auf dem Konto. Ob daraus zusätzlicher Umsatz wird, hängt davon ab, wofür du die Zeit nutzt — für zusätzliche Aufträge, für Akquise, für Entlastung oder für weniger Arbeit. Deshalb zeigt der Rechner immer zwei Betrachtungen: ohne und einschließlich des von dir angesetzten Zeitwerts. So bleibt sichtbar, welcher Teil des Ergebnisses nur aus der Zeitbewertung stammt.

Zusätzlicher wirtschaftlicher Beitrag statt Umsatz

Bringt eine Anschaffung zusätzliche Aufträge, entstehen meist auch zusätzliche Kosten wie Material oder Fremdleistungen. Als Nutzen zählt nur, was davon wirtschaftlich übrig bleibt. Kosten, die du schon unter „wegfallende bisherige Kosten“ eingetragen hast, gehören nicht noch einmal in „weitere monetäre Einsparungen“.

Betrachtungszeitraum und Restwert

Der Betrachtungszeitraum legt fest, über wie viele Jahre du rechnest — oft orientiert er sich an der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Ein erwarteter Restwert, etwa ein möglicher Verkaufserlös, wird erst am Ende dieses Zeitraums berücksichtigt. Er verkürzt die Amortisationsdauer nicht.

Wirtschaftlichkeit ist nicht Liquidität

Auch eine Anschaffung, die sich rechnerisch ausgleicht, kann deine Liquidität kurzfristig belasten: Der Kaufpreis fällt meist sofort an, der Nutzen erst nach und nach. Wann welche Zahlungen anfallen, zeigt eine Liquiditätsplanung, zum Beispiel mit der Liquiditätsplan-Vorlage.

Was berücksichtigt der Rechner bewusst nicht?

Der Rechner betrachtet Netto-Beträge. Er berechnet keine Umsatz-, Einkommen-, Gewerbe- oder Körperschaftsteuer, keine Abschreibung, keine Förderungen, keine Finanzierung, Zinsen, Kredite oder Leasing und keinen Kapitalwert. Die monatlichen Effekte werden als gleichbleibend angenommen. Das Ergebnis ist keine Kauf- oder Steuerberatung.

Weiterführend

Welchen Wert eine eigene Arbeitsstunde für dich haben kann, hilft der Stundensatzrechner einzuordnen. Für eine strukturierte Abwägung vor einer größeren Entscheidung gibt es das Entscheidungsblatt. Willst du eine Anschaffung vermieten, zeigt der Rechner Mietpreis & Auslastung, welcher Preis je Vermietung die angesetzten Kosten deckt. Es werden keine Daten zwischen den Rechnern übertragen.

Bei Maschinen und Geräten, die vermietet werden sollen, spielen neben der Investition auch der spätere Mietpreis und die erwartete Auslastung eine wichtige Rolle. Mehr dazu unter Maschinen- und Gerätevermietung.

Begriffe erklärt das Glossar.