Planungsrechner · Anschaffungen
Investitionsrechner
Was müsste dir eine Anschaffung wirtschaftlich bringen — und wann hat sich dein Einsatz rechnerisch amortisiert?
Dein Ergebnis
Trage deine Annahmen ein und wähle „Investition berechnen“. Du siehst dann getrennt, was die Anschaffung in Geld bewirkt, welchen kalkulatorischen Wert die eingesparte Zeit hat und wann sich der einmalige Aufwand rechnerisch ausgleicht.
Was berechnet der Investitionsrechner?
Der Rechner stellt den einmaligen Aufwand einer betrieblichen Anschaffung — etwa einer Maschine, eines Geräts, von Software oder Automatisierung — den laufenden Veränderungen gegenüber, die du erwartest. Er zeigt das Ergebnis über einen von dir gewählten Zeitraum und wann sich der einmalige Aufwand rechnerisch ausgleicht. Die Entscheidung bleibt bei dir.
Was bedeutet Amortisation?
Amortisiert ist eine Anschaffung hier, sobald die laufenden monatlichen Effekte den einmaligen Aufwand vollständig ausgeglichen haben. Der Rechner nennt den ersten ganzen Monat, in dem das erreicht ist — er rundet also nie so, dass eine frühere Deckung entsteht.
Warum werden Geldnutzen und Zeitwert getrennt?
Eingesparte eigene Zeit ist wertvoll, aber sie ist kein Geld auf dem Konto. Ob daraus zusätzlicher Umsatz wird, hängt davon ab, wofür du die Zeit nutzt — für zusätzliche Aufträge, für Akquise, für Entlastung oder für weniger Arbeit. Deshalb zeigt der Rechner immer zwei Betrachtungen: ohne und einschließlich des von dir angesetzten Zeitwerts. So bleibt sichtbar, welcher Teil des Ergebnisses nur aus der Zeitbewertung stammt.
Zusätzlicher wirtschaftlicher Beitrag statt Umsatz
Bringt eine Anschaffung zusätzliche Aufträge, entstehen meist auch zusätzliche Kosten wie Material oder Fremdleistungen. Als Nutzen zählt nur, was davon wirtschaftlich übrig bleibt. Kosten, die du schon unter „wegfallende bisherige Kosten“ eingetragen hast, gehören nicht noch einmal in „weitere monetäre Einsparungen“.
Betrachtungszeitraum und Restwert
Der Betrachtungszeitraum legt fest, über wie viele Jahre du rechnest — oft orientiert er sich an der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Ein erwarteter Restwert, etwa ein möglicher Verkaufserlös, wird erst am Ende dieses Zeitraums berücksichtigt. Er verkürzt die Amortisationsdauer nicht.
Wirtschaftlichkeit ist nicht Liquidität
Auch eine Anschaffung, die sich rechnerisch ausgleicht, kann deine Liquidität kurzfristig belasten: Der Kaufpreis fällt meist sofort an, der Nutzen erst nach und nach. Wann welche Zahlungen anfallen, zeigt eine Liquiditätsplanung, zum Beispiel mit der Liquiditätsplan-Vorlage.
Was berücksichtigt der Rechner bewusst nicht?
Der Rechner betrachtet Netto-Beträge. Er berechnet keine Umsatz-, Einkommen-, Gewerbe- oder Körperschaftsteuer, keine Abschreibung, keine Förderungen, keine Finanzierung, Zinsen, Kredite oder Leasing und keinen Kapitalwert. Die monatlichen Effekte werden als gleichbleibend angenommen. Das Ergebnis ist keine Kauf- oder Steuerberatung.
Weiterführend
Welchen Wert eine eigene Arbeitsstunde für dich haben kann, hilft der Stundensatzrechner einzuordnen. Für eine strukturierte Abwägung vor einer größeren Entscheidung gibt es das Entscheidungsblatt. Willst du eine Anschaffung vermieten, zeigt der Rechner Mietpreis & Auslastung, welcher Preis je Vermietung die angesetzten Kosten deckt. Es werden keine Daten zwischen den Rechnern übertragen.
Bei Maschinen und Geräten, die vermietet werden sollen, spielen neben der Investition auch der spätere Mietpreis und die erwartete Auslastung eine wichtige Rolle. Mehr dazu unter Maschinen- und Gerätevermietung.
Begriffe erklärt das Glossar.