Für Selbstständige in Deutschland · Planung für 2026
Stundensatz für Selbstständige berechnen
Berechne, welchen Stundensatz du brauchst, damit dir nach Betriebsausgaben, Steuern und Krankenversicherung dein gewünschtes privates Einkommen bleibt.
Dein Stundensatz
Trage deine Angaben ein und wähle „Stundensatz berechnen". Du siehst dann den benötigten Netto-Rechnungsstundensatz, den daraus folgenden Jahresumsatz und den Weg von deinem Umsatz zum privat verfügbaren Geld — ohne Konto.
Wie berechnet Firmenplan deinen Stundensatz?
Ausgangspunkt ist dein gewünschtes privates Einkommen. Dazu kommen deine Betriebsausgaben als fester Jahresbetrag und die Zeit, die du tatsächlich abrechnen kannst.
Für jeden getesteten ganzen Euro-Stundensatz ergibt sich daraus ein Jahresumsatz. Diesen Umsatz rechnet Firmenplan mit derselben Berechnung durch, die auch im Rechner „Was bleibt mir als Selbstständiger?“ arbeitet: Gewinn, Kranken- und Pflegeversicherung, Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchen- und Gewerbesteuer. Ausgegeben wird der kleinste Satz, bei dem dein Ziel in diesem Modell erreicht wird.
Warum sind nicht alle Arbeitsstunden abrechenbar?
Selbstständige verbringen regelmäßig Zeit mit Aufgaben, die keinem Kunden in Rechnung gestellt werden: Akquise, Angebote, Buchhaltung, Organisation oder Weiterbildung. Diese Zeit musst du mitverdienen, ohne sie abrechnen zu können.
Was bedeutet Netto-Stundensatz?
Auf dieser Seite ist der Netto-Stundensatz der Rechnungsbetrag pro Stunde ohne Umsatzsteuer. Er ist ausdrücklich nicht dein privates Einkommen nach Einkommensteuer — das ist der Zielbetrag, den du oben eingibst.
Warum reicht eine einfache Kostenrechnung nicht?
Ein Stundensatz muss nicht nur deine Betriebsausgaben decken. Für deine private Planung spielen im Firmenplan-Modell zusätzlich Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchen- und Gewerbesteuer sowie Kranken- und Pflegeversicherung eine Rolle. Deshalb rechnet diese Seite über die vollständige Firmenplan-Berechnung und nicht über einen einfachen Aufschlag auf deine Kosten.
Wie Firmenplan im Detail rechnet und welche Quellen dahinterstehen, steht in Methodik und Quellen.
Häufige Fragen
- Welchen Stundensatz brauche ich als Selbstständiger?
- Das hängt von deinem gewünschten privaten Einkommen, deinen Betriebsausgaben und deiner abrechenbaren Arbeitszeit ab. Genau diese drei Größen rechnet dieser Rechner zusammen mit Steuern sowie Kranken- und Pflegeversicherung zurück auf einen Stundensatz.
- Wie viele Stunden pro Woche sollte ich als abrechenbar ansetzen?
- Das entscheidest du selbst. Firmenplan nennt dafür keinen Richtwert: Akquise, Angebote, Buchhaltung und Organisation fallen bei jedem unterschiedlich stark an.
- Ist Umsatzsteuer im Stundensatz enthalten?
- Nein. Der berechnete Satz ist der Rechnungsbetrag pro Stunde ohne Umsatzsteuer. Umsatzsteuer und Kleinunternehmerregelung sind nicht Teil dieser Berechnung.
- Berücksichtigt der Rechner Einkommensteuer?
- Ja. Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und – wenn du kirchensteuerpflichtig bist – die Kirchensteuer werden über die Firmenplan-Berechnung für das Steuerjahr 2026 berücksichtigt.
- Berücksichtigt der Rechner Gewerbesteuer?
- Ja, wenn du eine gewerbliche Tätigkeit angibst und deinen Gewerbesteuer-Hebesatz einträgst. Die mögliche Anrechnung auf die Einkommensteuer ist im Modell enthalten, Hinzurechnungen und Kürzungen sind es nicht.
- Ist das Ergebnis eine Marktpreisempfehlung?
- Nein. Der Rechner liefert eine finanzielle Planungsgröße. Ob ein Satz in deinem Markt durchsetzbar ist, hängt von Tätigkeit, Erfahrung, Positionierung, Kunden, Region und Leistungsumfang ab – das bildet Firmenplan hier nicht ab.
- Warum kann mein tatsächlicher Stundensatz höher sein?
- Weil Puffer für Ausfälle, Investitionen, Altersvorsorge, Rücklagen oder schwankende Auslastung in dieser Berechnung nicht enthalten sind. Das Ergebnis zeigt, was unter deinen Annahmen nötig ist, nicht was sinnvoll verhandelbar ist.