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Für Selbstständige in Deutschland · Planung für 2026

Umsatzrechner für Selbstständige

Wie viel Jahresumsatz brauchst du, damit dir privat ein bestimmter Betrag pro Monat zur Verfügung steht? Gib dein gewünschtes privates Einkommen und deine Unternehmensdaten ein. Firmenplan berechnet daraus einen Planungsumsatz.

Dein Ziel

Der Betrag, der dir nach Steuern sowie Kranken- und Pflegeversicherung privat pro Monat zur Verfügung stehen soll.

Deine Betriebsausgaben

Zum Beispiel Software, Versicherungen, Büro, Fahrzeug, Werbung oder andere betrieblich veranlasste Kosten.

Deine Tätigkeit

Welche Art von Tätigkeit übst du aus?

Orientiere dich an deiner steuerlichen Einordnung. Firmenplan entscheidet nicht, ob deine Tätigkeit steuerlich als freiberuflich oder gewerblich gilt.

Deine Versicherung

Wie bist du krankenversichert?
Welcher Beitragssatz gilt für deine Krankenversicherung?

Für freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige gilt ohne gesetzlichen Krankengeldanspruch grundsätzlich der ermäßigte Beitragssatz. Mit entsprechend gewähltem gesetzlichen Krankengeldanspruch gilt der allgemeine Beitragssatz.

Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse

Der Zusatzbeitrag unterscheidet sich je nach Krankenkasse. Wenn du deinen Satz nicht kennst, kannst du den offiziellen Durchschnittswert für die Planung verwenden.

Zahlst du den Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung?

Wenn du unsicher bist, prüfe die Beitragsinformationen deiner Kranken- oder Pflegekasse.

Wie viele für den Pflegeversicherungs-Abschlag relevante Kinder unter 25 hast du?

Ab dem zweiten berücksichtigungsfähigen Kind unter 25 kann sich dein Pflegeversicherungsbeitrag reduzieren.

Deine persönliche Situation

Bist du kirchensteuerpflichtig?
Hast du steuerlich zu berücksichtigende Kinder?

Besonderheiten

Gibt es bei dir weitere steuerliche oder versicherungsrechtliche Besonderheiten?

Einige Sonderfälle kann die aktuelle Version noch nicht vollständig berechnen.

Dein Umsatzziel

Trage dein gewünschtes privates Einkommen und deine Unternehmensangaben ein und wähle „Umsatzziel berechnen“. Du siehst dann den benötigten Jahresumsatz und den Weg von diesem Umsatz zum privat verfügbaren Geld — ohne Konto.

Wie berechnet Firmenplan deinen benötigten Jahresumsatz?

Ausgangspunkt ist dein gewünschtes privat verfügbares Einkommen. Dazu kommen deine Betriebsausgaben als fester Jahresbetrag und deine Angaben zu Tätigkeit, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Kirchensteuer.

Firmenplan prüft dann Jahresumsätze in Schritten von einem Euro und rechnet jeden Umsatz mit derselben Berechnung durch, die auch im Rechner „Was bleibt mir als Selbstständiger?“ arbeitet: Gewinn, Kranken- und Pflegeversicherung, Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchen- und Gewerbesteuer. Ausgegeben wird der kleinste geprüfte Umsatz, bei dem dein Ziel in diesem Modell erreicht wird.

Für wen ist diese Berechnung gedacht?

Für Freelancer und gewerbliche Einzelunternehmer in Deutschland: eine natürliche Person, unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, Einzelveranlagung, genau eine selbstständige Tätigkeit, Steuerjahr 2026. Weitere steuerpflichtige Einkünfte, ausländische Einkünfte oder eine Zusammenveranlagung sind nicht Teil dieses Modells.

Wie Firmenplan im Detail rechnet und welche Quellen dahinterstehen, steht in Methodik und Quellen.

Warum reicht „Wunscheinkommen mal zwölf“ nicht?

Zwischen Umsatz und privat verfügbarem Geld liegen Betriebsausgaben, Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchen- und Gewerbesteuer sowie Kranken- und Pflegeversicherung. Diese Belastungen steigen nicht gleichmäßig mit dem Umsatz. Deshalb rechnet diese Seite über die vollständige Firmenplan-Berechnung und nicht über einen pauschalen Aufschlag.

Häufige Fragen

Was berechnet der Umsatzrechner?
Er rechnet von deinem gewünschten privaten Einkommen zurück auf den benötigten Jahresumsatz. Du gibst an, wie viel dir privat pro Monat zur Verfügung stehen soll; Firmenplan sucht dazu den Jahresumsatz, bei dem dieses Ziel unter deinen Angaben im Modell erreicht wird.
Was bedeutet „privat verfügbar“?
Der Betrag, der nach Betriebsausgaben, Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchen- und Gewerbesteuer sowie Kranken- und Pflegeversicherung für dein privates Leben übrig bleibt.
Warum unterscheidet sich das vom Gewinn?
Der Gewinn ist Umsatz minus Betriebsausgaben und damit eine Größe vor Steuern und Beiträgen. Aus dem Gewinn werden Einkommensteuer sowie Kranken- und Pflegeversicherung bezahlt – erst danach bleibt das privat verfügbare Geld.
Warum brauche ich Betriebsausgaben für die Berechnung?
Betriebsausgaben mindern deinen Gewinn und damit Steuern und Beiträge. Ohne sie lässt sich aus einem Umsatz kein privat verfügbares Einkommen bestimmen. In dieser Berechnung werden sie als fester Jahresbetrag behandelt.
Was ist der Unterschied zum Stundensatzrechner?
Der Stundensatzrechner braucht zusätzlich ein Arbeitszeitmodell mit Wochenstunden, Arbeitswochen und abrechenbarem Anteil und liefert einen Stundensatz. Dieser Rechner bleibt auf Unternehmensebene und nennt nur den benötigten Jahresumsatz.
Ist der berechnete Umsatz eine Prognose?
Nein. Das Ergebnis ist ein Planungswert auf Basis deiner eigenen Angaben für das Steuerjahr 2026. Es ist keine Vorhersage deines tatsächlichen Umsatzes und keine Steuerberatung.