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Transparenz

Quellen

Hier stehen die verwendeten Rechengrundlagen mit Herkunft und Stand — getrennt nach Planungsjahr und getrennt danach, ob ein Wert gesetzlich bestimmt oder eine Planungsannahme ist.

Selbstständige — Rechengrundlagen 2026

Diese Quellen liegen den gesetzlichen Rechengrundlagen des Firmenplan-Modells für Selbstständige im Steuer- und Beitragsjahr 2026 zugrunde. Parametersatz DE-2026.2. Sie tragen den Einkommensteuertarif, die Kranken- und Pflegeversicherung, die Gewerbesteuer samt Anrechnung, den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer.

  • Einkommensteuergesetz — Umfang der Besteuerung, Begriffsbestimmungen

    Bundesministerium der Justiz · § 2 EStG · geprüft am 2026-09-18

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  • Einkommensteuergesetz — Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen (inkl. 4-%-Kürzung bei Krankengeldanspruch)

    Bundesministerium der Justiz · § 10 EStG · geprüft am 2026-09-18

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  • Einkommensteuergesetz — Sonderausgaben-Pauschbetrag

    Bundesministerium der Justiz · § 10c EStG · geprüft am 2026-09-18

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  • Einkommensteuergesetz — Einkommensteuertarif

    Bundesministerium der Justiz · § 32a EStG · geprüft am 2026-09-18

    Tarifzonen und Koeffizienten in der für den Veranlagungszeitraum 2026 geltenden Fassung.

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  • Einkommensteuergesetz — Steuerermäßigung bei Einkünften aus Gewerbebetrieb

    Bundesministerium der Justiz · § 35 EStG · geprüft am 2026-09-18

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  • SGB IV — Arbeitseinkommen als Beitragsgrundlage

    Bundesministerium der Justiz · § 15 SGB IV · geprüft am 2026-09-18

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  • SGB V — Beitragspflichtige Einnahmen freiwillig Versicherter (Mindestbemessungsgrundlage)

    Bundesministerium der Justiz · § 240 SGB V · geprüft am 2026-09-18

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  • SGB V — Allgemeiner Beitragssatz, ermäßigter Beitragssatz, Zusatzbeitrag

    Bundesministerium der Justiz · §§ 220, 223, 241, 242, 243 SGB V · geprüft am 2026-09-18

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  • SGB XI — Beitragssatz, Kinderlosenzuschlag, Mehrkinderabschlag

    Bundesministerium der Justiz · § 55 SGB XI · geprüft am 2026-09-18

    Beitragssätze in der für 2026 geltenden Fassung.

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  • Verordnung zur Anpassung des Beitragssatzes in der sozialen Pflegeversicherung 2025 (Pflege-Beitragssatz-Anpassungsverordnung 2025 – PBAV 2025), § 1 Abs. 1

    Bundesministerium der Justiz · § 1 Abs. 1 PBAV 2025 · geprüft am 2026-09-18

    Amtliche Primärquelle für den seit 1.1.2025 geltenden Beitragssatz von 3,6 %; § 55 SGB XI enthält weiterhin den gesetzlichen Ausgangssatz.

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  • Gewerbesteuergesetz — Gewerbeertrag, Freibetrag, Steuermesszahl, Hebesatz

    Bundesministerium der Justiz · §§ 7, 11, 16 GewStG · geprüft am 2026-09-18

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  • Solidaritätszuschlaggesetz 1995 — Bemessungsgrundlage, Freigrenze, Milderungszone

    Bundesministerium der Justiz · §§ 3, 4 SolzG 1995 · geprüft am 2026-09-18

    Freigrenze in der für den Veranlagungszeitraum 2026 geltenden Fassung.

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  • Einkommensteuergesetz — Festsetzung und Erhebung von Zuschlagsteuern (Bemessungsgrundlage der Kirchensteuer; § 35 EStG ist dabei nicht anzuwenden)

    Bundesministerium der Justiz · § 51a Abs. 2 EStG · geprüft am 2026-09-18

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  • Kirchensteuergesetz Baden-Württemberg — Steuersatz der einheitlichen Kirchensteuer (regulär 8 % der Bemessungsgrundlage nach § 51a EStG)

    Land Baden-Württemberg · § 18 KiStG BW · geprüft am 2026-09-18

    Regulärer Satz 8 % nach den staatlich genehmigten Kirchensteuerbeschlüssen; landes- bzw. religionsgemeinschaftsspezifische Ausnahmen (z. B. der in Baden-Württemberg gelegene Teil der Diözese Mainz mit 9 %) sind im Modell nicht abgebildet.

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  • Kirchensteuergesetz Bayern — Umlagesatz der Kircheneinkommensteuer (regulär 8 % der Einkommensteuer)

    Freistaat Bayern · Art. 8 KirchStG · geprüft am 2026-09-18

    Der einheitliche Umlagesatz wird von den Steuerverbänden bestimmt und beträgt regulär 8 %; gesetzliche Obergrenze 10 %.

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  • Kirchensteuergesetz Nordrhein-Westfalen — Kirchensteuer vom Einkommen (regulärer Hebesatz 9 % als Zuschlag zur Einkommensteuer)

    Land Nordrhein-Westfalen · KiStG NRW · geprüft am 2026-09-18

    Stellvertretend für die 14 Bundesländer mit regulärem Satz von 9 %; die Bemessungsgrundlage ist nach § 51a EStG in der für 2026 geltenden Fassung zu ermitteln. Die Kirchensteuerbeschlüsse der übrigen Länder sind je Steuerjahr erneut zu prüfen.

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  • Verordnung zur Durchführung des Kirchensteuergesetzes — Behandlung von Bruchteilen eines Cents bei der Berechnung der Kirchensteuer (Abschneiden, kein kaufmännisches Runden)

    Land Hessen · § 5 KiStGDV HE (GVBl. I 1968, 291) · geprüft am 2026-09-18

    Wortlaut: „Bei der Berechnung der Kirchensteuerbeträge, die als Zuschlag zur Einkommensteuer (Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer) erhoben werden, bleiben Bruchteile von Cents unberücksichtigt." Belegt die im Modell verwendete Rundungsregel (Abschneiden auf Cent) stellvertretend; die Durchführungsvorschriften der übrigen Länder enthalten gleichlautende Rundungsregelungen und sind je Steuerjahr erneut zu prüfen.

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  • Rechengrößen der Sozialversicherung und durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2026

    Bundesministerium für Gesundheit · geprüft am 2026-09-18

    Beitragsbemessungsgrenze, Mindestbemessungsgrundlage und durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2026.

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Arbeitgeberkosten 2026 — gesetzliche Grundlagen

Parametersatz DE-EMPLOYER-2026.1. Diese Quellen tragen die Beitragssätze, Bemessungsgrenzen, die Beitragstragung und die Berechnungs- und Rundungsregeln des Mitarbeiterkosten-Rechners.

  • Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2026 — Beitragsbemessungsgrenzen und Jahresarbeitsentgeltgrenze

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales · SVRechGrV 2026 · geprüft am 2026-09-18

    KV/PV-Beitragsbemessungsgrenze 5.812,50 EUR monatlich / 69.750 EUR jährlich; RV/AV-Beitragsbemessungsgrenze 8.450 EUR monatlich / 101.400 EUR jährlich; Jahresarbeitsentgeltgrenze 6.450 EUR monatlich / 77.400 EUR jährlich.

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  • SGB V — Tragung der Beiträge bei Beschäftigten (Arbeitgeberanteil am allgemeinen Beitragssatz; kassenindividueller Zusatzbeitrag paritätisch)

    Bundesministerium der Justiz · §§ 241, 242, 249 SGB V · geprüft am 2026-09-18

    Allgemeiner Beitragssatz 14,6 %, davon Arbeitgeberanteil 7,3 %. Der Zusatzbeitrag ist kassenindividuell (§ 242 SGB V) und wird von Arbeitgeber und Beschäftigten je zur Hälfte getragen (§ 249 Abs. 1 SGB V).

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  • SGB XI — Tragung der Beiträge bei Mitgliedern in Beschäftigung (Sonderregel Sachsen)

    Bundesministerium der Justiz · § 58 Abs. 1 und 3 SGB XI · geprüft am 2026-09-18

    Bei einem Beitragssatz von 3,6 % trägt der Arbeitgeber außerhalb Sachsens 1,8 %; in Sachsen 1,3 %, weil Beschäftigte dort einen um 0,5 Prozentpunkte höheren Anteil tragen. Kinderlosenzuschlag (§ 55 Abs. 3 SGB XI) und Mehrkinderabschläge treffen ausschließlich den Arbeitnehmeranteil.

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  • SGB VI — Beitragssatz und Beitragstragung in der allgemeinen Rentenversicherung

    Bundesministerium der Justiz · §§ 157, 158, 168 SGB VI · geprüft am 2026-09-18

    Beitragssatz der allgemeinen Rentenversicherung 18,6 %, davon Arbeitgeberanteil 9,3 %. Die knappschaftliche Rentenversicherung ist nicht Teil des Modells.

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  • SGB III — Beitragssatz und Beitragstragung der Arbeitsförderung

    Bundesministerium der Justiz · §§ 341, 346 SGB III · geprüft am 2026-09-18

    Beitragssatz 2,6 %, hälftig getragen; Arbeitgeberanteil 1,3 %.

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  • SGB III — Insolvenzgeldumlage (allein vom Arbeitgeber getragen, Bemessungsgrundlage rentenversicherungspflichtiges Arbeitsentgelt)

    Bundesministerium der Justiz · § 358 SGB III · geprüft am 2026-09-18

    Umlagesatz 0,15 % für das Kalenderjahr 2026.

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  • Aufwendungsausgleichsgesetz — Erstattungsanspruch (U1 nur für Arbeitgeber mit in der Regel bis zu 30 Beschäftigten, U2 für alle Arbeitgeber), Umlagesätze der Krankenkassen und Bemessungsgrundlage der Umlagen

    Bundesministerium der Justiz · §§ 1, 3, 7 AAG · geprüft am 2026-09-18

    Die Umlagesätze U1 und U2 werden in der Satzung der jeweiligen Krankenkasse festgelegt (§ 3 AAG); es gibt keinen bundesweit einheitlichen gesetzlichen Satz. Bemessungsgrundlage sind nach § 7 Abs. 2 AAG die Arbeitsentgelte, nach denen die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bemessen werden — also das Arbeitsentgelt bis zur RV-Beitragsbemessungsgrenze.

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  • SGB VII — Beitragspflicht des Unternehmers, Berechnungsgrundlagen und Gefahrtarif der Berufsgenossenschaften

    Bundesministerium der Justiz · §§ 150, 153, 157, 167 SGB VII · geprüft am 2026-09-18

    Der Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung richtet sich nach Arbeitsentgelt, Gefahrklasse des jeweiligen Gefahrtarifs und Umlagesoll der zuständigen Berufsgenossenschaft. Es existiert kein gesetzlicher Einheitssatz; die Engine behandelt ihn deshalb ausschließlich als explizite Planungsannahme.

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  • SGB IV — Berechnung und Zahlung des Gesamtsozialversicherungsbeitrags (Beitragsberechnung je Versicherungszweig)

    Bundesministerium der Justiz · §§ 22, 23, 28d, 28e SGB IV · geprüft am 2026-09-18

    Die Beiträge werden je Versicherungszweig aus dem beitragspflichtigen Arbeitsentgelt des Entgeltabrechnungszeitraums berechnet; Bruchteile eines Cents werden dabei kaufmännisch gerundet (ab 0,5 Cent aufwärts).

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Offizielle Referenzwerte 2026

Offiziell festgelegte Werte, die Firmenplan als Startwert verwendet. Der tatsächliche Satz kann im Einzelfall abweichen.

  • Zusatzbeitrag Krankenkasse: 2,9 %Kassenindividueller Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung; der Arbeitgeber trägt im unterstützten Fall die Hälfte. Als Planungswert verwenden wir den durchschnittlichen Zusatzbeitrag 2026 — der tatsächliche Satz hängt von der Krankenkasse ab.

Planungsannahmen von Firmenplan

Diese Werte sind ausdrücklich keine gesetzlichen Sätze. Es gibt für sie keinen bundesweit einheitlichen Wert; Firmenplan verwendet sie nur als Startannahme und weist sie im Ergebnis aus. Für die Unfallversicherung gelten die Gefahrtarife der jeweiligen Berufsgenossenschaft (DGUV-Träger).

  • U1-Umlage (Entgeltfortzahlung bei Krankheit): 2,5 % (Planungsannahme)Kleinere Arbeitgeber zahlen diese Umlage zur Finanzierung der Erstattung von Entgeltfortzahlung bei Krankheit. Der tatsächliche U1-Satz hängt von Krankenkasse und Erstattungstarif ab; wir rechnen mit einem Planungswert.
  • U2-Umlage (Mutterschutz): 0,45 % (Planungsannahme)Finanziert Erstattungen bestimmter Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft. Der tatsächliche Satz hängt von der Krankenkasse ab; wir rechnen mit einem Planungswert.
  • Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft): 1 % (Planungsannahme)Der tatsächliche Beitrag hängt unter anderem von Berufsgenossenschaft, Branche und Gefahrklasse ab. Es gibt keinen gesetzlichen Einheitssatz; wir rechnen mit einem Planungswert.

Handelskalkulation — betriebswirtschaftlicher Hintergrund

Das Kalkulationsschema vom Listeneinkaufspreis über Bezugspreis und Selbstkosten zum kalkulierten Verkaufspreis ist ein verbreitetes betriebswirtschaftliches Schema. Es ist keine gesetzlich vorgeschriebene Kalkulationsform: Unternehmen dürfen anders kalkulieren, andere Kostenarten zuordnen und andere Zuschläge verwenden.

Die verwendeten Zuschlags- und Nachlasssätze sind keine Quellenwerte, sondern ausschließlich deine Eingaben. Die centgenaue Rundung jeder Stufe und die Rückwärtsrechnung der Verkaufsseite sind bewusst festgelegte Rechenkonventionen von Firmenplan; die untenstehenden Quellen belegen das betriebswirtschaftliche Schema, nicht diese technische Umsetzung.

  • Kalkulieren und mit Kennziffern überwachen

    IHK Darmstadt

    Belegt das von Firmenplan verwendete betriebswirtschaftliche Grundschema der Verkaufskalkulation: Selbstkosten + Gewinnaufschlag = Barverkaufspreis, + einkalkuliertes Skonto = Zielverkaufspreis, + einkalkulierter Rabatt = Nettoverkaufspreis. Die Quelle zeigt anhand konkreter Zahlen, dass Skonto und Rabatt auf der Verkaufsseite rückwärts einkalkuliert werden.

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  • Abschlussprüfung Teil 1, Herbst 2023 — Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement, Fachrichtung Außenhandel

    Handelskammer Hamburg

    Belegt die Struktur der Einkaufskalkulation: Listeneinkaufspreis − Lieferantenrabatt = Zieleinkaufspreis, − Lieferantenskonto = Bareinkaufspreis. Das dort gezeigte Beispiel verwendet ausdrücklich Rabatt auf den Listeneinkaufspreis und anschließend Skonto auf den Zieleinkaufspreis. Prüfungsspezifische Werte werden nicht als Firmenplan-Parameter übernommen.

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  • Preisangaben gegenüber Endverbrauchern

    IHK Nord Westfalen

    Dient der Abgrenzung: Die Firmenplan-Handelskalkulation ist eine interne Netto-Kalkulation und keine Verbraucherpreisauszeichnung. Wer Verbrauchern Waren oder Dienstleistungen unter Angabe von Preisen anbietet oder dafür wirbt, muss grundsätzlich den Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile angeben; je nach Ware können zusätzlich Anforderungen zur Grundpreisangabe bestehen. Diese Anforderungen modelliert der Rechner nicht.

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Gesetzliche Vorgaben zur Preisangabe gegenüber Verbrauchern, etwa zu Gesamtpreis und Grundpreis, bildet dieser Rechner ausdrücklich nicht ab. Er rechnet ausschließlich netto und ohne Umsatzsteuer.

Aufschlag & Handelsspanne — betriebswirtschaftlicher Hintergrund

Kalkulationszuschlag und Handelsspanne beschreiben dieselbe Differenz zwischen Kostenbasis und Netto-Verkaufspreis, bezogen auf unterschiedliche Grundlagen: der Zuschlag auf die Kostenbasis, die Handelsspanne auf den Verkaufspreis. Das ist ein verbreitetes kaufmännisches Begriffspaar und keine gesetzliche Vorgabe.

Die centgenaue Rundung und die Minimalitätsregel der Rückwärtsrechnung sind die technische Rechenkonvention von Firmenplan. Die folgenden Quellen belegen das begriffliche und betriebswirtschaftliche Schema, nicht diese technische Umsetzung.

  • Rentabilitätsvorschau (Umsatz- und Ertragsvorschau), Merkblatt MB_03_59

    IHK zu Leipzig

    Belegt die Bezugsgröße der Handelsspanne: Der Rohertrag als Überschuss der Gesamtleistung nach Waren-/Materialeinsatz entspricht im Handel der Handelsspanne. Die Handelsspanne wird damit auf die Umsatz- beziehungsweise Verkaufsseite bezogen, nicht auf den Einstandspreis. Alle Werte sind dort netto angesetzt.

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  • Kalkulieren und mit Kennziffern überwachen

    IHK Darmstadt

    Belegt die Bezugsgröße des Kalkulationszuschlags: Auf Selbstkosten von 100,00 € führt ein Gewinnaufschlag von 25 % (25,00 €) zu einem Barverkaufspreis von 125,00 €. Der Zuschlag bezieht sich damit auf die Kostenbasis. Dieselbe Quelle liegt der Handelskalkulation zugrunde.

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Rabatt — Bezugsgrößen und rechtliche Abgrenzung

Ein Rabatt bezieht sich auf den Ausgangspreis, die nötige Erhöhung zurück zum Ausgangspreis dagegen auf den niedrigeren Preis nach Rabatt. Diese Gegenbewegung ist eine mathematische Ableitung aus den beiden Preisen und keine Vorgabe einer Institution.

Die centgenaue Rundung des Rabattbetrags und die Ableitung der Rückkehrquote aus den kanonischen Centbeträgen sind die technische Rechenkonvention von Firmenplan. Die folgenden Quellen belegen die kaufmännische Bezugsbasis und die rechtliche Abgrenzung, nicht diese technische Umsetzung.

  • Kalkulieren und mit Kennziffern überwachen

    IHK Darmstadt

    Belegt die Bezugsbasis eines Rabatts in der Verkaufskalkulation: Der Kundenrabatt wird auf den Verkaufspreis bezogen und dort einkalkuliert. Daraus folgt, dass ein Rabatt und eine späte Erhöhung des rabattierten Preises unterschiedliche Bezugsgrößen haben.

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  • Regeln für Preisangaben: Die Preisangabenverordnung (PAngV)

    IHK Berlin

    Dient der rechtlichen Abgrenzung: Wird Verbrauchern für eine Ware ein Preisnachlass gewährt, ist neben dem neuen Gesamtpreis auch der ursprüngliche Gesamtpreis anzugeben; dieser bestimmt sich nach § 11 PAngV grundsätzlich nach dem niedrigsten Gesamtpreis der letzten dreißig Tage vor der Preisermäßigung. Firmenplan bestimmt diesen rechtlichen Vergleichs- bzw. Referenzpreis ausdrücklich nicht und rechnet keine Fristen.

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Deckungsbeitrag — Erlös minus variable Kosten

Fachliche Grundlage ist die allgemeine Definition des Deckungsbeitrags und der Deckungsbeitragsrechnung. Ganze Centbeträge, die Mengenpräzision von vier Nachkommastellen, die kaufmännische Rundung der Gesamtwerte und die Ableitung des Gesamtdeckungsbeitrags als deren Differenz sind die technische Rechenkonvention von Firmenplan, keine Vorgabe dieser Quellen.

  • GründerZeiten 23 – Controlling

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Existenzgründungsportal

    Beschreibt Kostenrechnung und Deckungsbeitragsrechnung als Controlling-Instrumente kleiner Unternehmen.

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  • Deckungsbeitrag

    Gabler Wirtschaftslexikon

    Belegt die Definition: Erlös abzüglich der variablen Kosten.

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  • Deckungsbeitragsrechnung

    Gabler Wirtschaftslexikon

    Belegt die Systematik der Deckungsbeitragsrechnung als Teilkostenrechnung, in der Fixkosten nicht auf die einzelne Einheit verteilt werden.

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Forderungsausfall — zusätzlicher Umsatz bei gegebener Deckungsbeitragsquote

Die Quellen ordnen Forderungsausfälle und Forderungsmanagement fachlich ein. Die Rechenformel (Deckungsbeitrag = Umsatz × Deckungsbeitragsquote, umgestellt nach dem Umsatz), die Aufrundung auf den nächsten vollen Cent und die Nettobetrachtung sind die Modelldefinition von Firmenplan, keine Vorgabe dieser Quellen.

  • Unternehmenskrisen erkennen und vermeiden

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Existenzgründungsportal

    Ordnet Forderungsausfälle als mögliche Ursache von Liquiditätskrisen ein und nennt Planung von Ein- und Ausgaben, zeitnahe Rechnungsstellung und die Überwachung von Zahlungseingängen als Bestandteile des Forderungsmanagements.

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  • Tipps zur Vermeidung von Forderungsausfällen

    IHK Elbe-Weser

    Beschreibt Forderungsausfälle im Zusammenhang mit Zahlungszielen, der Überwachung von Zahlungseingängen und der Liquiditätsplanung.

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Liquiditätsplanung — geplante Ein- und Auszahlungen je Monat

Die Quellen sind fachliche Planungsgrundlagen, kein gesetzlicher Parametersatz. Der 12-Monats-Zeitraum, ganze Centbeträge, die Fortführung negativer Bestände und die Kennzahlen sind die Modelldefinition von Firmenplan, keine Vorgabe dieser Quellen.

  • Liquiditätsplan

    IHK Schleswig-Holstein

    Beschreibt den Liquiditätsplan als Gegenüberstellung geplanter Ein- und Auszahlungen je Zeitraum für die Existenzgründung.

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  • Liquiditätsvorschau

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Existenzgründungsportal

    Ordnet die monatliche Vorschau von Einzahlungen und Auszahlungen als Grundlage zur Planung der Zahlungsfähigkeit ein.

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  • Checkliste Liquiditätsvorschau (Stand Dezember 2025)

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Existenzgründungsportal

    Checkliste typischer Einzahlungs- und Auszahlungspositionen einer Liquiditätsvorschau.

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Rabatt & Mehrabsatz — Deckungsbeitrag je Einheit

Fachliche Grundlage ist die allgemeine Definition des Deckungsbeitrags: Erlös bzw. Preis einer Einheit minus deren variable Kosten. Sinkt der Preis durch einen Nachlass, während die variablen Kosten je Einheit unverändert bleiben, sinkt der Deckungsbeitrag je Einheit in Höhe des Nachlasses. Dass für denselben gesamten Deckungsbeitrag dann mehr Einheiten nötig sind, ist eine Ableitung aus dieser Definition und wird von Firmenplan als eigene Ableitung ausgewiesen — nicht als Vorgabe einer Institution.

Die centgenaue Rundung des Rabattbetrags, die Ableitung beider Deckungsbeiträge aus kanonischen Centbeträgen und die Prozentdarstellung des Mengenverhältnisses sind die technische Rechenkonvention von Firmenplan. Eine als Grundlage gesuchte IHK-Existenzgründungsbroschüre (ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/5839490/…/existenzgru-nder-230216-rz-layout-1-data.pdf) war zum Zeitpunkt der Prüfung nicht erreichbar und wird deshalb nicht als Quelle geführt.

  • Sortimentsgestaltung mit Hilfe der Deckungsbeitragsrechnung

    Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks / LFI München

    Belegt die fachliche Definition: Der Deckungsbeitrag ist der Erlös eines Produkts abzüglich seiner variablen Kosten und dient der Deckung der Fixkosten. Daraus folgt, dass ein Preisnachlass bei unveränderten variablen Stückkosten den Deckungsbeitrag je Einheit in voller Höhe des Nachlasses verringert.

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  • Kalkulieren und mit Kennziffern überwachen

    IHK Darmstadt

    Belegt die Bezugsbasis eines Rabatts in der Verkaufskalkulation: Der Kundenrabatt wird auf den Verkaufspreis bezogen. Firmenplan wendet den Rabatt deshalb auf den eingegebenen Ausgangspreis je Einheit an, nicht auf die variablen Kosten.

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Break-even — Deckungsbeitrag und Fixkosten

Fachliche Grundlage ist die allgemeine Break-even-Systematik: Der Deckungsbeitrag deckt die Fixkosten, pro Einheit über den Stückdeckungsbeitrag oder über Umsatz mit dem Deckungsgrad.

Ganze Centbeträge, exakte Verhältnisse, das Aufrunden auf die kleinste ganze ausreichende Menge und die centgenaue Minimalität des Break-even-Umsatzes sind die technische Rechenkonvention von Firmenplan, keine Vorgabe dieser Quellen. Eine passende, erreichbare IHK- oder Existenzgründungsportal-Seite zur Break-even-Rechnung wurde bei der Prüfung nicht gefunden.

  • Break-even-Analyse

    Haufe (Prof. Dr. Klaus Hagen)

    Belegt die Systematik: Break-even ist erreicht, wenn das Deckungsbeitragsvolumen dem Fixkostenvolumen entspricht; die kritische Menge ergibt sich aus Fixkosten geteilt durch den Stückdeckungsbeitrag. Der Deckungspunkt kann in Umsatz, Leistungs- oder Zeiteinheiten angegeben werden.

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  • Break-even-Analyse / 5.1 Deckungsumsatz und Sicherheitsspanne

    Haufe (Prof. Dr. Klaus Hagen)

    Belegt die Umsatzmethode am Beispiel von Dienstleistungen: Der Deckungsumsatz ergibt sich aus den Fixkosten und dem durchschnittlichen Deckungsgrad (Deckungsbeitrag im Verhältnis zum Umsatz).

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  • Der Break-even-Point und seine Berechnung

    Gründerplattform (KfW)

    Einordnung für Gründerinnen und Gründer: Break-even als Kostendeckungspunkt bzw. Gewinnschwelle, an dem Umsatzerlöse und Gesamtkosten gleich hoch sind.

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