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Planungsrechner · Onlinehandel

E-Commerce-Gewinnrechner

Was bleibt von einer Onlinebestellung nach Wareneinsatz, Versand, Verkaufs- und Zahlungsgebühren, Werbung und möglichen Retouren wirtschaftlich übrig?

Plattformunabhängige Planungsrechnung ohne Konto und ohne Speicherung. Gebühren trägst du selbst ein; es werden keine Anbieterdaten abgerufen.

Deine Angaben

Vorausgefüllt mit frei gewählten Beispielwerten – keine Branchen-, Durchschnitts- oder Plattformwerte.

Verkaufspreis und steuerliche Betrachtung

Alle Beträge beziehen sich auf eine ursprünglich aufgegebene Bestellung mit einem Artikel. Ein gesondertes Versandentgelt des Kunden ist nicht vorgesehen.

Steuerliche Betrachtung

Beim Wechsel bleiben deine Zahlen unverändert stehen, ihre Bedeutung ändert sich aber: Der Preis gilt als brutto, Kosten sind ohne abziehbare Vorsteuer einzutragen. Es wird keine Kleinunternehmergrenze geprüft.

Umsatzsteuersatz des Verkaufs (Modellannahme)

Tatsächlich angesetzter Artikelpreis nach möglichen Rabatten.

Waren- und Versandkosten

Kosten ohne abziehbare Vorsteuer eintragen; nicht abziehbare Umsatzsteuer gehört zu den Kosten.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten der verkauften Ware – ohne Versand oder Fulfillment.

Von dir getragene Kosten der ursprünglichen Versendung, ggf. auftragsbezogene Fulfillment-Kosten.

Verkaufs- und Zahlungsgebühren

Gebühren in derselben Kostenbasis wie die übrigen Kosten. Es wird keine Umsatzsteuer auf Gebühren berechnet. Leer = 0.

Basis der Verkaufsgebühr
Basis der Zahlungsgebühr

Werbung und weitere variable Kosten

Leer = 0 €.

Durchschnittlich zurechenbare Werbekosten je ursprünglich aufgegebener Bestellung.

Nur Kosten, die oben noch nicht enthalten sind.

Retouren berücksichtigen – optional

Deckungsbeitrag je Bestellung: +13,05 €.

Deckungsbeitrag je Bestellung

+13,05 €

Was nach den berücksichtigten variablen Kosten übrig bleibt – kein Gewinn nach Fixkosten, Unternehmerlohn oder Steuern.

Wirtschaftlicher Verkaufserlös
50,00 €
Variable Kosten insgesamt
36,95 €
Deckungsbeitragsquote
26,10 %
Mindestverkaufspreis zur Deckung der berücksichtigten variablen Kosten – ohne Retouren
41,88 €

Der Mindestpreis bezieht sich auf das Preisfeld (brutto bzw. vereinnahmt), wird auf den kleinsten deckenden Cent bestimmt und enthält keine Fixkosten, keinen Unternehmerlohn, keine Finanzierungskosten, keine Ertragsteuern und keinen zusätzlichen Gewinn.

Behaltene Bestellung

Wirtschaftlicher Verkaufserlös
50,00 €
− Wareneinsatz
20,00 €
− Versand und Verpackung
5,00 €
− Verkaufsgebühren
5,95 €
− Zahlungsgebühren
0,00 €
− Werbung
6,00 €
− Weitere variable Kosten
0,00 €
= Deckungsbeitrag
+13,05 €

Beträge kaufmännisch auf Cent gerundet dargestellt; gerechnet wird exakt ohne Zwischenrundung. Tatsächliche Abrechnungen von Marktplätzen und Zahlungsanbietern können abweichen.

Was berechnet der E-Commerce-Gewinnrechner?

Er ermittelt den Deckungsbeitrag je ursprünglich aufgegebener Bestellung: den wirtschaftlichen Verkaufserlös abzüglich Wareneinsatz, Versand und Verpackung, Verkaufsgebühren, Zahlungsgebühren, Werbekosten und weiterer variabler Kosten. Bei Regelbesteuerung wird die Umsatzsteuer aus dem Bruttopreis herausgerechnet, in der Kleinunternehmer-Betrachtung zählt der vereinnahmte Betrag.

Prozentuale Gebühren können sich je nach Anbieter auf den Bruttopreis oder auf den Erlös ohne Umsatzsteuer beziehen. Deshalb wählst du die Basis für Verkaufs- und Zahlungsgebühr getrennt. Kosten trägst du so ein, wie sie dich wirtschaftlich belasten: ohne abziehbare Vorsteuer, aber mit nicht abziehbarer Umsatzsteuer.

Betrachtet wird eine Bestellung mit genau einem Artikel, ohne gesondertes Versandentgelt des Kunden. Teilretouren, Warenkörbe mit mehreren Produkten, Gutscheine und internationale Umsatzsteuerfälle sind nicht abgebildet.

Warum können Retouren die Kalkulation verändern?

Bei einer vollständigen Retoure fällt der Verkaufserlös weg, der Kaufpreis wird erstattet. Der ursprüngliche Versand, die Werbung und weitere Kosten sind trotzdem entstanden. Gebühren bleiben ganz oder teilweise bestehen, je nachdem, welchen Anteil der Anbieter erstattet. Hinzu kommen Kosten für Rückversand, Prüfung, Aufbereitung oder Entsorgung.

Der Wert der zurückerhaltenen Ware gleicht den Wareneinsatz ganz oder teilweise aus. Er ist kein Umsatz, und ein späterer Weiterverkauf wird nicht zusätzlich eingerechnet. Mit der erwarteten Retourenquote gewichtet der Rechner beide Fälle zu einem Erwartungswert je aufgegebener Bestellung. Das ist ein Durchschnitt, nicht das Ergebnis einer einzelnen Bestellung.

Was bedeutet der Mindestverkaufspreis?

Er ist der kleinste Verkaufspreis in ganzen Cent, bei dem der Deckungsbeitrag nicht negativ ist. Dabei werden prozentuale Gebühren für jeden geprüften Preis neu berechnet. Der Preis bezieht sich auf dein Preisfeld, also brutto bei Regelbesteuerung.

Der Mindestpreis deckt nur die eingetragenen variablen Kosten. Allgemeine Fixkosten wie Shopsoftware, Lager oder Büro, dein Unternehmerlohn, Finanzierungskosten, Ertragsteuern und ein gewünschter Gewinn sind nicht enthalten. Er ist deshalb kein vollständig kostendeckender Unternehmenspreis. Lassen die Annahmen keinen deckenden Preis zu, etwa bei 100 % Retouren mit verbleibenden Kosten, sagt der Rechner das ausdrücklich.

Abgrenzung zu anderen Rechnern

Die Handelskalkulation führt vom Listeneinkaufspreis über Rabatte und Zuschläge zu einem kalkulierten Verkaufspreis. Für selbst hergestellte Ware ermittelst du den Wareneinsatz mit dem Stückkostenrechner. Der Deckungsbeitragsrechner rechnet allgemein mit Preis und variablen Kosten ohne Gebühren- und Retourenmodell. Wie viele Bestellungen deine Fixkosten decken, zeigt der Break-even-Rechner. Es werden keine Daten zwischen den Rechnern übertragen. Details zur Rechnung stehen in der Methodik.

Weitere wirtschaftliche Planungsfragen für den Onlinehandel findest du auf unserer Branchenseite Onlinehandel & E-Commerce.