Schnellrechner · Verkäuferperspektive
Zahlungsziel berechnen
Du stellst deinem Kunden eine Rechnung und räumst ihm ein Zahlungsziel ein. Der Rechner vergleicht zwei Zahlungsziele und zeigt, wie sich der kalkulatorische Finanzierungseffekt der offenen Forderung dabei verändert — ohne Konto und ohne Speicherung.
Dein Ergebnis
Trage Rechnungsbetrag, Zahlungsziel, Vergleichszahlungsziel und deinen kalkulatorischen Jahreszins ein und wähle „Zahlungsziel berechnen“. Du siehst dann den kalkulatorischen Finanzierungseffekt beider Zahlungsziele und ihre Differenz.
Was zeigt der Zahlungsziel-Rechner?
Der Rechner arbeitet aus Sicht des Unternehmens, das eine Rechnung gestellt hat: Du hast eine offene Forderung und räumst deinem Kunden dafür ein Zahlungsziel ein. Aus Rechnungsbetrag, Zahlungsziel und deinem kalkulatorischen Jahreszins ergibt sich ein kalkulatorischer Finanzierungseffekt.
Der eigentliche Nutzen liegt im Vergleich: Du siehst denselben Effekt für ein zweites Zahlungsziel — zum Beispiel 14 statt 30 Tage oder 60 statt 30 Tage — und die Differenz zwischen beiden. Beide Richtungen sind möglich.
Der Betrag kommt vollständig aus deiner Eingabe. Der Rechner enthält keine Umsatzsteuer- oder Vorsteuerberechnung.
Warum beeinflussen Zahlungsziele die Liquidität?
Wer Kunden ein Zahlungsziel einräumt, gewährt wirtschaftlich einen kurzfristigen Lieferanten- beziehungsweise Handelskredit. Bis die Rechnung bezahlt ist, steht der Zahlungseingang noch nicht als liquide Mittel zur Verfügung: die Forderung bleibt für die Dauer des Zahlungsziels offen.
Der Rechner bewertet genau diese Dauer kalkulatorisch mit deinem Jahreszins. Er behauptet nicht, dass du den Betrag tatsächlich extern finanzierst.
Wichtig: Ein vereinbartes Zahlungsziel ist nicht dasselbe wie eine verspätete Zahlung. Zahlungsverzug, Verzugszinsen, Fälligkeitsregeln und Mahnkosten sind nicht Teil dieses Rechners.
Was bedeutet der kalkulatorische Jahreszins?
Der Jahreszins ist eine von dir selbst gewählte Bewertungsannahme. Als Orientierung dienen zum Beispiel deine eigenen Finanzierungskosten oder ein interner Kalkulationszins. Firmenplan schlägt bewusst keinen Wert vor und verwendet keine aktuellen Marktzinsen.
Gerechnet wird linear mit 365 Kalendertagen pro Jahr: Rechnungsbetrag × Jahreszins × Tage ÷ 365. Das ist eine transparente Rechenkonvention von Firmenplan und kein gesetzlich vorgeschriebener Zinssatz und kein bankrechtlicher Effektivzins.
Was berücksichtigt der Rechner nicht?
Nicht berücksichtigt werden der tatsächliche Zahlungseingang, verspätete Zahlung, Zahlungsverzug, Verzugszinsen, Mahnkosten, Bonität, Forderungsausfall, Factoring, Kreditversicherung, Kreditlimits, Kontokorrent- und Bankgebühren sowie konkrete Kreditbedingungen.
Ebenfalls nicht abgebildet werden Steuern, Umsatzsteuer- und Vorsteuerzeitpunkte, tatsächliche Opportunitätskosten, Teilzahlungen, Anzahlungen, Ratenzahlungen, Skonto, abweichende Rechnungsdaten, Wochenenden, Feiertage und Bankarbeitstage. Der Rechner ist keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung.
Aus Käufersicht rechnen
Wenn du stattdessen aus Käufersicht vergleichen möchtest, was eine frühere Zahlung gegen Skonto rechnerisch bedeutet, nutze Skonto berechnen.
Wie Firmenplan rechnet, steht in Methodik. Alle Rechner findest du in der Rechnerübersicht.